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Erfolgreich Chartern: Die Sicherheitseinweisung

Darf man nicht vergessen: Das Sicherheits-Crew-BriefingNicht nur das subjektive Sicherheitsgefühl der einzelnen Crewmitglieder ist wichtig für das optimale Gelingen des geplanten Törns.
Denn wenn es wirklich mal „Hart-auf-Hart“ gehen sollte und jedes Crewmitglied über seine Aufgabe im Notfall Bescheid weiss ist die Chance für das Überwinden der, hoffentlich niemals eintretenden, Notsituation wesentlich höher als wenn man im Notfall-Stress zunächst noch jede einzelne Aufgabe delegieren und erklären muss.

Was gehört zu einer erfolgreichen Sicherheitseinweisung?

Nach einer Sicherheitseinweisung durch Sie als Skipper des Törns müssen alle Crewmitglieder, unabhängig von deren Erfahrungsschatz und Fähigkeiten an Bord, in der Lage sein das Vorhandensein, die Funktion und -soweit individuell möglich- die Handhabung der unterschiedlichen Sicherheits- und Rettungseinrichtungen an Bord zu kennen.

Die Sicherheitseinweisung selbst sollte vor vollständig versammelter Crew, also auch vor Co-Skipper und erfahrenen Crew-Mitgliedern durchgeführt werden. So erhält ein jeder an Bord einen ersten Eindruck über die Fähigkeiten und Kenntnisse der anderen Mitsegler. Der einweisende Skipper wiederum kann sich während der ersten Einweisung überlegen, welche Aufgaben im Rahmen einer eventuell zu erstellenden Seenotrolle an welches Crewmitglied zu delegieren sind.

Die Sicherheitseinweisung gliedert sich praktisch in drei Abschnitte: Die Erklärung der persönlichen Sicherheitsausrüstung, die Sicherheits- und Rettungsmittel der Yacht sowie die Erläuterung der sicherheitsrelevanten Abläufe – nicht nur während eines Notfalls -, inkl. der praktischen Übung der wichtigsten Manöver und Handgriffe.

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Nützliche Bücher für den Charter-Skipper

Open book on deskDer Winter geht so langsam in die Zielgerade und die meisten von uns freuen sich schon auf die nun langsam konkret werdende Saisonvorbereitung.

Vielleicht wäre es ja auch an der Zeit, mal das Bücherschapp durchzusehen und die eine oder andere Neuerwerbung zu tätigen?
An langen, kalten Winterabenden kann man sich so schon mal mental vorbereiten und etwas von lauen Sommerabenden im Cockpit der eigenen oder der gecharterten Yacht träumen.

Die folgenden Bücher sind mir in den vergangenen Monaten positiv aufgefallen und sollten meiner Meinung nach in keiner Charter-Skipper Bibliothek fehlen:
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Der erfolgreiche Chartertörn

Auf dem Weg zum verantwortungsvollen Charter-Skipper ist das Buch „Der erfolgreiche Chartertörn“ von Ludwig Brackmann eine wertvolle Hilfe.
Themen, die bei der klassischen Segel-Ausbildung in aller Regel viel zu kurz kommen aber später als Skipper auf einer Charteryacht wichtig sind, werden in diesem praktischen A5-Softcover Buch leicht verständlich und nachvollziehbar erläutert.

Der typische Charter-Skipper ist in der Regel ein Mal im Jahr mit wechselnder Crew auf immer anders ausgerüsteten Booten in meist wechselndem Segelrevieren unterwegs. Mit dem vorgestellten Handbuch erhalten Sie ein für die Vorbereitung des Chartertörns nützliches Nachschlagewerk, dass seinen Platz in der Segel-Bibliothek zuhause und unterwegs mit Sicherheit finden wird.

In der Praxis gelernt und vertieft: Der Skipperkurs.Ein Skipperkurs ist zur Vorbereitung eines eigenverantwortlich organisierten Törns sicherlich eine gute Voraussetzung.
Das sichere Manövrieren, Mensch-über-Bord-Manöver und der sachgerechte Umgang mit Rettungsmitteln bilden dabei die technischen Basics. Nicht weniger wichtig ist jedoch die theoretische Vorbereitung des Charter-Törns bereits daheim.

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Hochpreis-Insel Schweiz: So kann man als Schweizer Segler sparen.

Preis-Abzocke an Schweizer Seglern?Das die Schweiz ein im Vergleich zum europäischen Umland relativ teures Pflaster ist, sollte sich ja so langsam herumgesprochen haben. Aber manchmal muss man sich fragen, ob die Preisunterschiede die man als Segler in der Schweiz zu zahlen hat, noch irgendwo realistisch zu rechtfertigen sind!

Ich möchte dazu ein kurzes Beispiel bringen:
Im April erhielten wir als Bootsteam der Sailcom ein neues Boot als Ersatz für die etwas in die Jahre gekommene Trident 80, Mistral, in Neuenburg zur Betreuung. Natürlich möchte man den späteren Nutzern des werftneuen Bootes gerne auch entsprechend hochwertiges, neues Material zur Verfügung stellen und so entschlossen wir uns nach einem neuen Spirituskocher der Marke Origo Ausschau zu halten.

In der Hoffnung, dass durch den Markteintritt eines grossen deutschen Bootsbedarfs-Anbieters in Zürich etwas Bewegung in den Markt gekommen wäre, schauten wir auf der Schweizer Webseite dieses Händlers nach dem Origo-Kocher. Ernüchtert mussten wir feststellen, dass – wie so oft in der Schweiz – in diesem Bereich der Markt irgendwie nicht so spielen möchte, wie sich das die Theoretiker vorstellen.

Eine kleine Internet-Recherche am 21.05.2012 bei den beiden grossen in der Schweiz bekannten Bootsbedarfs-Versendern bestätigt, dass die Angebote „ennet der Grenze“ beim selben Versender deutlich günstiger zu haben sind. Lesen Sie hier weiter »

Chartern: Mit dem iPad auf Törn.

Das iPad an der Steuersäule einer SegelyachtDas iPad hat sich auf meinen bisherigen Törns als Navigationshilfe und Kommunikationszentrale für das Internet als ein unverzichtbares Hilfsmittel erwiesen.
Anders als daheim kann das iPad seine Vorteile voll ausspielen: Klein, transportabel und mit langer Batterielaufzeit ausgestattet ersetzt es das Notebook an Bord mittlerweile vollständig.

Ausgestattet mit WiFi und 3G-Netzwerk kann man mit diesem Gerät nicht nur völlig Ortsunabhängig auf die neuesten Wetterkarten und -vorhersagen zugreifen, sondern auch äusserst bequem seinen E-Mail Verkehr abwickeln oder schnell mal etwas im Internet rechcherchieren. Und auch für die Unterhaltung ist mit einem iPad bestens gesorgt: Die Musiksammlung sowie der eine oder andere Film für den langen Flug hat meist auch noch Platz im Speicher.

iPad auf dem Navigationstisch einer YachtBeim „Ich packe meinen Koffer“-Spiel vor einem Segeltörn liegt das iPad also mittlerweile recht weit oben. Aber dazu in einem folgenden Beitrag mehr. Heute möchte ich die auf meinem iPad installierten Applikationen, Neudeutsch „Apps“ genannt, vorstellen und Ihnen damit vielleicht die eine oder andere Anregung liefern.

Und falls Sie noch kein iPad haben, vielleicht weil Sie der Meinung sind, dass man so ein neumodisches Spielzeug nicht braucht, sollten Sie mal einen Blick auf eine Auktions-Plattform wie z.B. www.ricardo.ch (Für Schweizer) oder www.ebay.de (Für Deutsche) werfen.
Denn grade erst wurde das neue iPad vorgestellt, was zur Folge hat, dass sich die Preise für die Geräte der ersten Generation im freien Fall befinden. So kommt man schon recht preiswert an ein gut ausgestattetes iPad, das den Dienst an Bord noch Jahrelang ohne Probleme erledigen wird.
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Wo segelst Du? In der Schweiz oder überhaupt.

Ich gebe es zu: Manchmal bin ich etwas neugierig. Dazu kommt noch, dass ich auch gerne neue Spielzeuge ausprobiere. Und so versuche ich nun Neugierde und Spieltrieb in Einklang zu bringen und dabei gleichzeitig noch etwas nützliches für die Leser dieses kleinen Segel-Magazins (z.B. also für Dich)  herauszuholen.

Auf welchem See segelst Du?

Mich interessiert, wo die Leser von Segelrevier.ch denn so herum schippern.
Das ist einerseits interessant für Euch, denn ein wenig Anregung kann ja bekanntlich nie schaden und vielleicht ergibt sich so ja auch eine tolle Idee für einen Ferien-Törn in noch unbekannte Gefilde. Für mich ist der Nutzen ebenfalls sehr praktisch: Ich erfahre besser, wo meine Leser unterwegs sind und kann so versuchen Lücken in der Berichterstattung zu schliessen, mehr über Eure Interessen zu erfahren und so ein attraktiveres Angebot zu gestalten.

An der Abstimmung mitzumachen ist ganz einfach:
Gehe einfach zu http://www.facebook.com/home.php?sk=question&id=219982674701734&qa_ref=qd und klicke an, in welchem Segelrevier Du unterwegs bist. Ist Dein See nicht dabei, kannst Du Dein Revier ganz einfach hinzufügen. Mit der Zeit sehen wir dann, wo die meisten Leser unterwegs sind.

Wenn Du möchtest, kannst Du die Facebook-Seite von Segelrevier auch „liken“ – Das bedeutet, dass Du alle neuen Artikel und kleinen Episoden von mir und anderen Seglern, die auch auf der Facebook Seite etwas schreiben, direkt auf Deine private Facebook Seite zugestellt bekommst.
So kann man sich, ganz nebenbei, auch noch unverbindlich, kostenlos und sehr praktisch vernetzen.

Das „liken“ geht ganz einfach: In der rechten Seitenspalte dieser Seite siehst Du eine kleine Vorschau der Facebook-Seite. Dort klickst Du einfach auf den Knopf „Gefällt mir“. Fertig.
Das kannst Du übrigens jederzeit ganz einfach wieder rückgängig machen.

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von Euch mitmachen würden und wir so vielleicht einen ersten Schritt zu einer tollen Segel-Community machen können!

Hier geht es zu Abstimmung:

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