Das iPad auf der Segelyacht
Ein Bericht über eine typische Prüfung für den SRC-Funkschein beim Bakom in Biel.
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So finden Sie nach der bestandenen Theorie-Prüfung eine Bootsfahrschule, die zu Ihnen passt.
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So lernt man segeln
Informationen, Tipps und Adressen zum Segeln lernen in der Schweiz und auf dem Meer.
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Segeln pur: Mit dem Folkeboot auf der Adria.

Leise gluckert das Wasser im Hafen von Izola am Heck unseres Folkebootes Go-On, das wir grade von Doris und Olaf, dem netten Inhaberpaar von Meerflair.at, übernommen haben. „So richtig gemütlich ist das hier im Cockpit“, meint meine Begleitung und Partnerin Monika, mit der ich diesen ungewöhnlichen Segelausflug unternehmen darf.
Mit einem Folkeboot auf dem Mittelmeer? Das ist pures Segeln, nah am Element mit dem gewissen Wow.Wir fühlen uns beide direkt wohl und heimisch auf diesem tollen Klassiker aus Holz mit Baujahr 1971. Der bietet zwar kaum eine Annehmlichkeit eines modernen Charterbootes, verspricht dafür aber den direkten Weg zurück zu den Wurzeln des echten Segelns.

Eine Kuchenbude in der Adria. Das gebunkerte Bier kommt also die nächsten Tage aus der Bilge anstatt aus dem Kühlschrank und wenn das Wetter mal nicht mitspielt muss halt eine Kuchenbude aufgebaut werden, die vor Regen und auch vor der Sonne schützt.

Auf diese Weise erweitert man den verfügbaren Wohnraum schnell und einfach um das Cockpit. Campingplatz-Feeling inklusive.

So freuen wir uns schnell auf die kommenden Tage mit diesem wunderschönen klassischen Hingucker aus Holz, der erst letztes Jahr seinen Weg von Marstal in Dänemark hierhin an die Slowenische Adriaküste gefunden hat.

Wie segeln sich diese tollen 7,64 Meter Holz mit zwei Tonnen Verdrängung, 24 m² Segelfläche und einem 5 PS Zweitakt Flautenschieber echt auf dem Mittelmeer?

Und wohin soll die Reise überhaupt gehen?

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Hochseeschein-Meilentörn Griechenland – Last Minute!

Vom 10. bis zum 24. September 2016 fahre ich mit Euch noch einen Meilentörn durch die fabelhafte Inselwelt Griechenlands – nach Möglichkeit runden wir den Peloponnes von Athen aus im Uhrzeigersinn. In diesen zwei Wochen werden wir also versuchen über 500 Meilen auf die Logge zu schreiben und dabei möglichst viele der vorgeschriebenen Inhalte aus dem Fahrtennachweis des schweizerischen Seeschifffahrtsamtes zu absolvieren.

Meilentörn und Ausbildung - Griechenland im September.

Dieser Törn findet garantiert statt!

Unsere Yacht, eine Bavaria 42, ist fix gebucht und steht ab dem 10. September für unser gemeinsames Abenteuer bereit.

Das voraussichtliche Törnprogramm

Ankern vor Kap SounionWir starten in der Marina Kalamaki, Athen und fahren zunächst östlich in Richtung Kap Sounion, wo wir nach Möglichkeit die erste Nacht vor Anker verbringen werden.

Bei zu hohen Wellen oder zuviel Wind weichen wir in die nahegelegene Marina von Lavrion aus.

Von dort ausgehend geht der Kurs Richtung Süd – Entlang der westlichen Kykladen bis nach Milos.
Von Milos aus geht es dann über Kythira in das Ionische Meer und dann weiter, eventuell mit einem langen (Nacht-)schlag, in Richtung Zakynthos. Dort müssen wir unbedingt in der Wreck Bay vorbeischauen.

Nach der Erkundung der Inseln des Ionischen Meeres geht es dann schliesslich durch den Kanal von Korinth wieder zurück nach Athen wo wir unsere Yacht nach zwei tollen und lehrreichen Wochen wieder abgeben.

Natürlich ist dieses Programm aber nicht in Stein gemeisselt:
Neben dem Wetter, das unsere Törnplanung und Route unmittelbar beeinflussen kann, stellen auch Deine persönlichen Interessen und Wünsche einen sehr wichtigen Punkt bei der Törnplanung dar.

Wenn wir diesen Meilentörn in der geplanten Form durchführen können, loggen wir am Ende etwas mehr als 600 Seemeilen, haben ein bis zwei Nachtschläge hinter uns und wissen, wie wir Wacheinteilungen vorzunehmen haben. Das Gebiet südlich des Peloponnes ist von der Berufsschifffahrt gut befahren, daher werden wir auch unsere Kenntnisse in Sachen Lichterführung und Seezeichen auf den Stand bringen können. Schliesslich sind Sonnenaufgänge auf See auch etwas sehr spezielles…

Das wäre etwas für Dich?

Auf diesem tollen und erlebnisreichen Meilentörn ist derzeit noch eine Kabine frei.
Eine geniale Möglichkeit für Dich, wenn es Dir neben dem reinen „Meilenschrubben“ auch wichtig ist möglichst viel in Sachen Yachtmanöver, Routenplanung und Navigation zu profitieren.

Meine Törns sind immer auch Ausbildungstörns, bei denen die „Crew“ am Steuer steht und den Törn eigentlich durchführt.
Von der Yachtübernahme an partizipieren also alle von den an Bord vorhandenen Skills und Kompetenzen. Ich als Skipper moderiere, coache und kontrolliere den Törnablauf so, dass Du am Ende maximal profitierst und möglichst viele Anforderungen im Fahrtennachweis für den Hochseeschein abgehakt werden können.

Keine versteckten Nebenkosten.

Im Törnpreis inklusive sind bei mir immer auch die fixen Kosten der Yacht.
Also der Aussenborder, die Endreinigung, Bettzeug, eventuelle Tourismusabgaben und Schiffsgebundene Versicherungen wie Kautionsversicherung, Berufsskipperhaftpflicht und die Charter- und Skipper-ausfallversicherung, die ich selbstverständlich abgeschlossen habe.

Die Bordkasse, in die jedes Crewmitglied einzahlt, deckt die variablen Kosten, die unterwegs anfallen: Liegegebühren, Verpflegung an Bord, Treibstoff und eventuelle Permits und Passagekosten. Pro Person rechne ich mit 200 – 300 Euro pro Woche. Damit sind wir in der Regel aber schon relativ luxuriös unterwegs. Auch die Anreise zum Startpunkt muss von jedem Teilnehmenden individuell organisiert werden. Ich helfe aber gern z.B. bei der Auswahl passender Flüge.

Der Preis beträgt für die zwei Wochen auf der Yacht in pro Person (Kojenplatz)
Last-Minute nur Fr. 1’995,00 Franken.
Das sind lediglich 997.50 Fr. pro Woche und Kojenplatz.

Wenn Du gern etwas mehr Privatsphäre hast, kannst Du die ganze letzte verfügbare Kabine auch zum
Sonderpreis von nur Fr. 3’880,00 buchen.
Selbstverständlich kannst Du dann auch noch jemanden ohne Preisaufschlag mit auf den Törn bringen.

Sogar bei diesem günstigen Sonderangebot gibt es noch einen Sailcom-Rabatt:
Du sparst volle 5% auf den Törnpreis, wenn Du bei der Anmeldung Deine Sailcom Mitgliedsnummer angibst.

Frage Deinen Törnplatz jetzt an:

Fülle jetzt einfach das folgende Anmeldeformular aus!
Falls nicht jemand anderes schneller war, hast Du Dir Deinen Platz auf diesem tollen Törn schon gesichert.
Ich melde mich auf jeden Fall so schnell wie möglich bei Dir.

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Törnbericht: Basis Meilentörn Kroatien im Juni 2016

Der erste Hochseeschein Basis-Meilentörn von Segelrevier.ch stand auf dem Programm: Mitte Juni 2016 ging es an Bord der „HzweiO“ von Pitter Yachtcharter ab Zadar los in die zauberhafte kroatische Inselwelt.

Eine attraktive Kombination aus komfortablem Meilensegeln, interessanten und für die Praxis relevanten Theorieinhalten sowie den für die Erteilung des Schweizer Hochseeschein benötigten Praxis-Skills sollte es werden.
Passageplanung beim Hochseeschein Basistörn

So ein bisschen nervös macht eine solche Premiere ja schon:
Geht das Konzept auf? Ist das nicht sogar zu viel Programm in zu wenig Zeit?
Geht die Crew am Ende zufrieden von Bord?

Kurz: Der Basis-Törn war für alle an Bord ein schönes und lehrreiches Erlebnis.

Die Stimmung an Bord war, wohl auch der kleinen Gruppe wegen, toll.
Spannungen, wie sie auf vollbesetzten Ausbildungsyachten nach ein paar Tagen auf See gern mal auftreten, kamen gar nicht erst auf. Ganz im Gegenteil: Jeder an Bord brachte seine Fähigkeiten ein, die Prozesse bei den Manövern konnten strukturiert angegangen werden und auch für das Hinterfragen war nach den Manövern immer genug Zeit.

Die kleine Gruppe ist ausserdem ein besonderer Vorteil, da jedes Crewmitglied mehr und öfter bei den Manövern und der Passageplanung „dran kommt“ und deutlich mehr „Praxis pro Meile“ erhält als beim billigen, voll gebuchten Discount-Meilentörn, bei dem der (Miliz-)Skipper unter Umständen sogar im Salon übernachten muss 😉

Das Prinzip des Tagesskippers von Anfang an hat sich auch auf diesem Törn wieder bewährt, ich war als „Skipper“ eigentlich nur als Coach zum Erlangen der vereinbarten Inhalte gefragt.

Kurz: Ein toller erster Basis-Meilentörn, den ich gern wiederhole! Vielleicht mit Dir?

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Weil ertrinken lassen keine Option ist.

Solidarität auf See: Seenothilfe ist ein Menschenrecht

Jedes Jahr im Frühling kommen sie wieder: Die Meldungen über die zahllosen Ertrunkenen, die auf Ihrem Weg in das gelobte Europa das Risiko der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer eingegangen sind und dabei ihr Leben verloren.

Das alles macht sehr betroffen.
Zumal wir ja selbst auf dem Meer unterwegs sind. Sei es auf einer Segel- oder oder auf einer Motoryacht.

Viele von uns „Yachties“ verunsichert ja schon allein die Möglichkeit, auf hoher See einem Flüchtlingsboot zu begegnen. Nicht wenige Törnplanungen basieren mittlerweile darauf, ein diesbezüglich „sicheres“ Revier zu wählen.

Aber noch viel verstörender erschien es uns, dass wir als vergleichsweise sehr privilegierte Menschen nicht in der Lage zu sein scheinen, einen sinnvollen Beitrag an der Linderung der unmittelbaren Not dieser Menschen während der gefährlichen Passage zu leisten.

Deswegen gründeten wir, eine Gruppe engagierter Seglerinnen und Segler, Anfang 2016 den gemeinnützigen Verein „Solidarität auf See“. Mit diesem Verein möchten wir bestehende Strukturen der solidarischen Seenothilfe bekannter machen und so zur Unterstützung dieser Vereine, Gruppen und Einzelinitiativen aufrufen und beitragen.

Denn nicht jeder von uns kann direkt vor Ort helfen.
Aber wir können hier vor Ort helfen, dass den Helfern geholfen wird!

Es geht nicht um Politik, es geht nicht um Migrationsfragen oder um die individuellen Fluchtgründe und deren „Anerkennungswürdigkeit“ in unseren Wohlstandsgesellschaften. Es geht darum, dass Menschen nicht weiterhin sinnlos ertrinken müssen. In „unserem“ Mittelmeer oder irgendwo sonst auf der Welt.

Möchtest Du mehr darüber erfahren?

Dann besuch doch einfach unsere neue Webseite, auf der wir einige der Institutionen und den Verein selbst vorstellen.

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Neuenburgersee: Hafen Cheyres und Umgebung

Seit 2006 gibt es im Südwesten des Neuenburgersees den recht grossen Hafen der Gemeinde Cheyres – Châbles an verkehrstechnisch optimaler Lage unmittelbar am Naturschutzgebiet „Grande Cariçaie„.

Hafenplan und Gästeplätze CheyresDer Hafen besteht im wesentlichen aus einer aufgeschütteten Mole und einer Schwimmsteganlage, die an drei Stegfingern und der Aussenmole des Hafens insgesamt 390 Liegeplätze, teilweise für Yachten bis über 40 Fuss Länge, bietet.

9 dieser Liegeplätze sind am Steg A mit roten Bojen markierte Gästeplätze, 2 extra Gästeplätze für grosse Boote können nach Absprache mit dem Hafenkapitän an den Pontons der Stege genutzt werden dürfen.

Der Preis für eine Übernachtung beträgt aktuell (April 2016) pro Übernachtung Fr. 15,00, zzgl. einer Taxe séjour von 1,35 Franken pro Person, die bei Kindern unter 16 Jahren entfällt. Darin inbegriffen ist der Strombezug, die Benutzung der kleinen aber gepflegten WC-Anlagen und Duschen sowie die Abfallentsorgung. Damit bewegt sich der Hafen im mittleren Segment der Liegegebühren für Gastlieger.

Die jeweils aktuellen Preise für Gästeplätze, die Kranbenutzungsgebühren sowie die Spritpreise an der Tankstelle können unter http://www.portdecheyres.ch/fr/Page.asp?Id=14 abgerufen werden.

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Boot fahren in der Schweiz: Das sollten Sie wissen!

PolizeibootDie Verkehrsregeln für Boote in der Schweiz:
Nicht nur für Touristen die mit dem Gedanken spielen, Ihr Boot mit in die Schweiz zu nehmen wichtig.
Auch für einheimische Bootsfahrende, egal ob mit Motorboot oder Segelboot, ist es keine schlechte Idee sich die besonderen Regeln auf Schweizer Gewässern vor Saisonstart nochmals kurz zu verinnerlichen.

Nicht das es bei einer Kontrolle durch die Seepolizei plötzlich zu einer bösen Überraschung kommt…

Alkohol an der Pinne: Die Promillegrenze seit 2014!

Wie aus diversen Medien (Link) zu entnehmen, sollte bereits mit Wirkung ab Sommers 2013 auch in der Schweiz eine „Promillegrenze“ für das Führen eines Sportbootes auf den schweizerischen Gewässern gelten.

Am 30. April 2013 schliesslich meldete das BAV in einem Newsbulletin, dass die Verordnung für die Änderungen der Schifffahrtsverordnung in die Anhörung geschickt wurden und als Termin für die Inkraftsetzung der neuen Vorschriften schliesslich der 1.1.2014 angepeilt wurde: http://www.admin.ch/aktuell/00089/index.html?lang=de&msg-id=48665

Seit dem 01.01.2014 ist die Änderung des Bundesgesetzes über die Binnenschifffahrt nun in Kraft, in dessen Artikel 41 nun klar festgestellt wird:

Fahren in fahrunfähigem Zustand
Wer in angetrunkenem Zustand ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt
oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt, wird mit Busse bestraft. Die
Strafe ist Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, wenn eine qualifizierte
Blutalkoholkonzentration (Art. 24b Abs. 6 Bst. a oder b) vorliegt.

Bundesgesetz über die Binnenschifffahrt, Stand März 2016

Aus Artikel 24 ergibt sich die zur Sanktionierung erforderliche Notwendigkeit einer „Fahrunfähigkeit“, die sich aus der Verordnung der Bundesversammlung über Blutalkoholgrenzwerte im Strassenverkehr, Artikel 1, ergibt und die aktuell 0,5 Promille beträgt.

Für jeden verantwortungsvollen Freizeitkapitän gilt also von nun an besonders der Grundsatz: Don’t drink ’n drive!
Auch nicht auf dem See. Sollten Sie sich trotzdem dazu entscheiden weiterhin Weisswein und Sonnenuntergang an Bord geniessen zu wollen, informieren Sie sich bitte vorher wie weit diese Promillegrenze für Sie gilt – Dieser Artikel hier ist keine rechtsverbindliche Auskunft und gibt nur den von mir recherchierten Stand zum Zeitpunkt des Schreibens wieder!

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