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Dein Weg zum Schweizer Hochseeschein – Die Theorie

Das Objekt der Begierde: Der Schweizer Hochseeschein, der B-ScheinIn dieser mit dieser Seite beginnenden Artikelserie werde ich einen klassischen 12-Wochen Hochseeschein-Theoriekurs, den ich selbst in Bern als Referent geben durfte, beschreiben und die theoretischen Unterrichtsinhalte der jeweils einzelnen Lektionen vorstellen.

Einen Besuch eines solchen Kurses kann eine solche Artikelserie natürlich nicht ersetzen – Aber Sie erhalten so etwas Unterstützung beim Lernen oder vor einem allfälligen Kurs einen Einblick in den zu vermittelnden Stoff und können einfacher entscheiden, ob eine solche Ausbildung auch etwas für Sie ist.

Diese Seite wurde am 02. Oktober 2018 zuletzt aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Eine chronologisch sinnvoll sortierte Übersichtsseite über alle bislang erschienenen Artikel finden Sie hier: Der Hochseeschein – Der Weg zum Schweizer B-Schein.

Aber beginnen wir doch zunächst mit den „trockenen“ Voraussetzungen und den allgemeinen Infos zum Hochseeschein:

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Das Jahr 2018 und der Törnplan 2019 vom Segelrevier.ch Skipperteam.

Dieses Jahr bin ich leider nicht dazu gekommen, viele Artikel hier auf Segelrevier.ch zu schreiben und mich um Themen zu kümmern die mir am Herzen liegen.

Dafür war die bislang laufende Saison 2018 aber in anderer Hinsicht für mich ein echter Meilenstein. Ging es doch darum, den vielen Worten hier auf Segelrevier.ch irgendwie auch Taten folgen zu lassen.

Glücklicherweise konnte ich einige sehr kompetente Skipper, Bekannte und angefressene Segelnde davon überzeugen miteinander das zu tun, was wir alle gern machen: Aufs Boot gehen und unser Wissen zu vermitteln und zu mehren.

Das Segelrevier.ch Skipperteam

Wir, das sind hauptsächlich Dan, Andy, Michel und ich. In diesem Jahr konnten wir unseren Horizont auf diversen Törns und Hochseescheinkursen mit einigen von Euch zusammen erweitern. Das Team hat sich bewährt. Wir werden also weitermachen.

Da aber Hochseetörns und Kurse nicht mehrheitlich auf diesen persönlichen Blog passen, habe ich eine eigene Webseite dafür aufgeschaltet. Dort findest Du jeweils Tagesaktuell die für die nächsten Monate vorgesehenen Aktivitäten unseres Teams – und natürlich eine Vorstellung der Teammitglieder.

Bei einigen Themen konnten wir Partnerschaften mit renommierten Anbietern gewinnen und so spezielle Törns und Kurse, wie z.B. den sehr guten „Medizin an Bord“ Kurs oder das Skippertraining für Fortgeschrittene im Solent zu attraktiven Konditionen anbieten.

Im nächsten Jahr planen wir die Gründung eines Vereins zur Förderung der Hochsee-Ausbildung in der Sportschifffahrt. Es wird also spannend.

Das alles wäre ohne diesen Blog, ohne Dein Interesse an diesen Inhalten, nicht möglich gewesen!
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Die Hochseeschein Theorie im Selbststudium lernen?

Hochseeschein Theorie SelbststudiumDie Hochseescheinprüfung bestehen ohne vorher einen Kurs besucht zu haben? Aber klar! Ich kenne einige Absolventen dieser durchaus anspruchsvollen Prüfung, die sich den Stoff daheim im stillen Kämmerlein erfolgreich selbst beigebracht haben.

Im Folgenden erfährst Du, welche Hilfen Dir von Seiten der Prüfungsstellen für das Selbststudium zur Verfügung gestellt werden, wo die Unterschiede liegen und mit welchen Kosten Du trotz Selbststudium zu rechnen hast. Sei Dir aber darüber klar, dass ein Heimstudium ob mit oder ohne Unterstützung durch einen Präsenz-Kurs oder Lehrgang eine ziemliche Herausforderung darstellt.

Also los:
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Der Skipper-Kurs:
Warum man dieses wichtige Training braucht.

Enger-Hafen-PMI-Skippertraining-1Skipperkurs, Skippertraining, Bootsführerkurs,… Diese Art der Weiterbildung hat nicht nur viele Namen, sondern ist entsprechend der praktischen Ausführung auch für unterschiedliche Zielgruppen interessant.

Im folgenden versuche ich die vielen Weiterbildungsangebote für angehende Skipper etwas zu strukturieren und den einen oder anderen Tipp zur individuell richtigen Auswahl eines Skipperkurses zu geben.

Denn eins ist klar:
Eine gute Weiterbildung in Seemannschaft, nautischen Skills, Crewführung und Technik ist eine der sinnvollsten Investitionen in die eigenen Fähigkeiten. Der praktische Nutzen ist nicht nur eine besser Sicherheit für Boot und Crew. Auch die eigenen Segelferien werden deutlich entspannter ablaufen und machen schliesslich allen noch mehr Spass!

Ein Skippertraining?

Wenn Sie grade dabei sind ihre Meilen für den Hochseeschein zu „machen“ oder gar schon einige Törns mit dem Segelboot oder der Motoryacht hinter sich haben, werden Sie die kleinen und grossen Probleme eines Schiffsführers schon erahnen.
Enge Marinas im Mittelmeer, im Foto oben z.B. die „Marina Balear“ in Palma de Mallorca, in denen man mit einer ungewohnten Yacht eventuell mit Seitenwind rückwärts in eine enge Box „einparken“ muss, stellen die seemännischen Fähigkeiten des gelegentlichen Charterskippers auf die Probe.

Auf einem normalen „Meilentörn“ oder während einer Segelwoche mit vielen anderen Crewmitgliedern an Bord eines gut gebuchten Charterbootes ist das Handling einer hochseegängigen Yacht jedenfalls nur sehr begrenzt zu üben.
Normalerweise wird man zwei, drei An- und Ableger fahren und ein wenig in die Schiffsführung hinein schnuppern können.
Unterstützt vom Skipper und dem Rest der Crew wird das meist auch mit etwas Adrenalin gut klappen.

So lernt man segelnAnders sieht es aus, wenn man plötzlich selbst die Verantwortung für das komplette Manöver hat.
Da wird es einem bewusst, dass die gesetzlich vorgeschriebene Grund-Ausbildung halt vielleicht doch noch nicht ganz zum Kapitän auf grosser Fahrt langt.

Schliesslich möchte man sich ja auch nicht zufällig als Hauptdarsteller einer Youtube-Folge des Hafenkinos eines meiner Meinung nach unerträglich arrogant kommentierenden CCS-Skippers im Internet wiederfinden. 😉
Von möglichen Sach- und Personenschäden mal ganz abgesehen… Lesen Sie hier weiter »

Törnbericht: Basis Meilentörn Kroatien

Der erste Hochseeschein Basis-Meilentörn von Segelrevier.ch stand auf dem Programm: Mitte Juni 2016 ging es an Bord der „HzweiO“ von Pitter Yachtcharter ab Zadar los in die zauberhafte kroatische Inselwelt.

Eine attraktive Kombination aus komfortablem Meilensegeln, interessanten und für die Praxis relevanten Theorieinhalten sowie den für die Erteilung des Schweizer Hochseeschein benötigten Praxis-Skills sollte es werden.
Passageplanung beim Hochseeschein Basistörn

So ein bisschen nervös macht eine solche Premiere ja schon:
Geht das Konzept auf? Ist das nicht sogar zu viel Programm in zu wenig Zeit?
Geht die Crew am Ende zufrieden von Bord?

Kurz: Der Basis-Törn war für alle an Bord ein schönes und lehrreiches Erlebnis.

Die Stimmung an Bord war, wohl auch der kleinen Gruppe wegen, toll.
Spannungen, wie sie auf vollbesetzten Ausbildungsyachten nach ein paar Tagen auf See gern mal auftreten, kamen gar nicht erst auf. Ganz im Gegenteil: Jeder an Bord brachte seine Fähigkeiten ein, die Prozesse bei den Manövern konnten strukturiert angegangen werden und auch für das Hinterfragen war nach den Manövern immer genug Zeit.

Die kleine Gruppe ist ausserdem ein besonderer Vorteil, da jedes Crewmitglied mehr und öfter bei den Manövern und der Passageplanung „dran kommt“ und deutlich mehr „Praxis pro Meile“ erhält als beim billigen, voll gebuchten Discount-Meilentörn, bei dem der (Miliz-)Skipper unter Umständen sogar im Salon übernachten muss 😉

Das Prinzip des Tagesskippers von Anfang an hat sich auch auf diesem Törn wieder bewährt, ich war als „Skipper“ eigentlich nur als Coach zum Erlangen der vereinbarten Inhalte gefragt.

Kurz: Ein toller erster Basis-Meilentörn, den ich gern wiederhole! Vielleicht mit Dir?

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Hochseeschein Kurs Abend 12:
Theorie und Praxis vor und auf dem Törn.

DSC_0022Obwohl unser Kurs nun inklusive der Weihnachtsferien fast vier Monate gedauert hat, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Schon steht der letzte Abend unseres Hochseeschein-Kurses an, ganz im Zeichen der Praxis und natürlich der Repetition.

Es geht dabei zumindest theoretisch schon mal in Richtung grosses Wasser: Was gehört alles zu einem gelungenen Törn?
Dabei werden nicht nur die vorgeschriebenen Formalismen angesprochen. Auch die bekannten „Stolpersteine“, die der Durchführung eines gelungenen Hochsee-Törns schon mal im Weg stehen, gehören beschrieben. Und dann gibt es ja noch die Yachtgebräuche, die je nach Revier unterschiedlich streng gehandhabt werden.

Also: Leinen los zum letzten Kapitel unseres B-Schein Theorie – Kurses

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