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Pech und Pannen auf dem Charter-Törn:
Diese teuren Fehler kannst Du vermeiden.

Der Skipper schaut skeptisch. Ist auf dem Charter-Törn noch alles gut?Endlich Ferien und Törnbeginn!
Seit Monaten schon haben sich Crew und Skipper auf diese Woche im Jahr vorbereitet und gefreut: Der Jahrestörn mit Freunden hat begonnen.

Jetzt noch schnell den Papierkram beim Vercharterer sowie die Einkäufe erledigen und nach dem Check-In direkt die Leinen Los werfen.

Aber Vorsicht: Wir alle sind als Freizeit-Kapitäne auf Charter-Törn nicht oft auf dem Wasser. Mit wechselnder Crew bereisen wir auf unterschiedlichen Booten uns meist unbekannte Gewässer. Da passieren immer wieder gern mal kleine Fehler, die aber teuer werden können.

Mit ein wenig Vorbereitung und dem notwendigen Mass an Umsicht lassen sich die folgenden Probleme aus der folgenden Hitliste der „beliebtesten Fehler auf Törn mit einer Charter-Yacht“ einfach vermeiden.

Damit dem ungetrübten Segelspass in den Ferien nichts im Wege steht und wir uns auch noch nach Monaten an einen tollen gemeinsamen Segeltörn erinnern.

Starten wir also direkt mit dem Platz 1 der häufigsten Probleme auf einem Segeltörn.
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Die richtige Skipper-Versicherung für den Charter-Törn finden.

Jetzt ist die richtige Charter-Versicherung für den Skipper wichtig.Nachdem ich meine „Hochsee-Skipper-Karriere“ anfangs ja eher gemütlich angehen liess, die ersten Sporen als Co-Skipper verdiente, war ich in den letzten Jahren grösstenteils als verantwortlicher Skipper unterwegs.

Das erste wirkliche „eigene Kommando“ hatte ich seinerzeit auf einem Törn der von Sardinien aus rund Korsika ging und in mehreren Etappen gesegelt wurde. Der erste Abschnitt von Sardinien aus nach Bastia zeigte mir damals, was denn noch alles so dazukommt, wenn man plötzlich allein die ganze Verantwortung für den Törn trägt.

Kurz: Man schläft in den ersten Nächten, vor allem vor Anker, flacher als gewohnt und der Ankerschluck fällt deutlich dosierter aus 😉

Die richtige Törn-Versicherung: Ruhiger Schlafen?

Zumindest die persönlichen Folgen für das Bankkonto kann der Skipper in Spe durch den Abschluss einiger empfehlenswerter Spezial-Versicherungen zumindest deutlich begrenzen. Zwar wird niemand seine gecharterte Segelyacht vorsätzlich auf Grund setzen, aber wenn wir ehrlich sind ist das Meer doch deutlich grösser als der gewohnte heimatliche See und die gecharterte Yacht fühlt sich auch ganz anders an als das Boot, das man von zuhause her gewohnt ist.

Schnell kann es also zu Schäden kommen, die dem Wert des gemieteten Objekts entsprechend empfindlich teuer werden können. Da ist es sogar möglich, dass einem nach einem Schaden die Lust auf den eigenen Hochsee-Charter dauerhaft verleidet.

Um also nicht grob fahrlässig einfach die Leinen los zu werfen und das eigene Bankkonto „voll auf Risiko“ zu setzen, empfiehlt es sich vor Törnbeginn die eine oder andere Versicherung anzuschauen und eventuell auch abzuschliessen.

Die Versicherungsunternehmen bieten hier einige Produkte an, die mehr oder weniger Sinn machen. Welche Versicherungen benötigt man als Charterer einer Segelyacht auf dem Meer wirklich?

Aufgrund einiger Änderungen bei den vorgestellten Anbietern habe ich den Artikel am 19.12.2017 erneut auf den neuesten Stand gebracht und einen kleinen Erfahrungsbericht über die Regulierung eines Kautionsschadens durch die Allianz (Suisse) Versicherung hinzugefügt.

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Ein Segeltörn vor der Süd-Bretagne, durch die Baie de Quiberon nach Belle-Ille in das Glénan Archipel.

An Anfang stand die Herausforderung: Ein Gezeitentörn war gefragt, aber bitte vom Wetter her nicht so kühl. Etwas Sonne wäre auch nicht schlecht. Dazu dürfte kulinarisch und kulturell auch etwas geboten werden und die Anreise sollte auch nicht um die halbe Welt gehen.

Da war ich als Skipper doch schon mal ganz schön gefordert. Klar, bei dem Stichwort „Gezeiten“ fällt einem zunächst mal das tolle, aber auch etwas rauhe Revier vor Saint-Malo und zwischen den Kanalinseln ein. Haarscharf in der Zugbahn der nordatlantischen Störungen gelegen wird es dort aber leider auch im Frühsommer schon gern mal etwas kühler und nasser. Dieses an sich tolle Revier fiel also aus.

Vor Anker im Archipel der Glénans - Eine unwirkliche Inselwelt, die am Abend eine gradezu mystische Atmosphäre ausstrahlt.

Nach einigem hin und her überlegen erinnerte ich mich an den netten Kontakt mit Wilfried Krusekopf, über den sich vor Jahren mal die Möglichkeit für einen fantastischen Segeltörn in der Nordbretagne ergab.

Sein Tipp damals für entspannte Gezeitentörns mit quasi einer „Schönwetter-Garantie“ war die südliche Bretagne, das Seegebiet zwischen der Pointe du Raz im Norden und Saint-Nazaire an der Mündung der schönen Loire. Ein paar Recherchen und Mails an die Crew stand es dann fest: Wir fahren nach Frankreich, die Küsten der Südbretagne wollen erkundet werden.

In die Heimat der Segelhelden: La-Trinité-sur-Mer.

Eine Alubat Ovni 395 - Unsere Ster-Vraz

Auf der Suche nach einer Yacht vom Typ „Alubat Ovni„, einer für dieses Segelrevier besonders gut geeigneten französischen Yacht, wurde ich wie gewohnt kompetent und freundlich vom Hamburger Scansail-Team um Jochen Eschenburg unterstützt. Denn ein Boot dieses Typs zu finden und dann direkt vor Ort zu chartern war nicht nur sehr schwierig sondern überforderte meine rudimentären Französischkenntnisse doch etwas.

Die netten Leute von Scansail fanden „unsere“ Ovni dann auch schnell bei Alternative Sailing in La-Trinité-sur-Mer.

Dieser Hafen ist eine bekannte Basis für die „ganz grossen“ Regattayachten und Katamarane sowie deren Besatzungen. Wahrscheinlich kommt man diesen Profis auch nirgendwo näher, denn als Gastlieger macht man inmitten dieser Szenerie fest. Der Gästesteg ist auch der Liegeplatz dieser Renngeräte. Fantastisch!

Zur Törnvorbereitung besorgte ich mir dann noch zwei Revierführer, den „Almanach Breton„, das kompaktere der beiden französischen nautischen Standardwerke.

Der an Bord aller Charteryachten meist vorhandene „Bloc Marine“ ist sehr unhandlich und trägt vor allem im Gepäck sehr schwer auf.

Törnführer deutsch Süd-BretagneSeit 2016 gibt es endlich auch einen deutschsprachigen Revierführer von Ralf Paschold, der die Süd-Bretagne als Segelrevier sehr genau beschreibt und sich unterwegs als absolut praxistauglich erwiesen hat. Es erscheint im Selbstverlag und kann z.B. über die Seite von W. Krusekopf bezogen werden.
Meine absolute Empfehlung, wenn Du dort segeln möchtest!

Die Anreise nach La-Trinité ist recht einfach: Entweder in wenigen Stunden über Paris mit dem TGV oder per Flugzeug mit HOP!, der Regionalflugline der Air France, über Paris Orly nach Lorient und von dort in ca. 40 Minuten mit dem Taxi an den Steg.
Auch eine Anreise mit dem Auto ist relativ einfach möglich, kam für unsere Crew nach einigem Überlegen nicht in Frage.

Der ...Besuchersteg... in La Trinite

Am Freitag, den 16.06.2017 war es gegen Abend schliesslich so weit. Wir konnten „unsere“ Ovni 395 mit dem Namen „Ster Vraz“ am Steg von Alternative Sailing übernehmen.

Ein echtes „Franzosen-Boot“ in seinem ursprünglichen Habitat – Da kam schon im Vorfeld so etwas wie Weltumsegler-Feeling auf. An den Davits baumelte das Beiboot, auf dem Geräteträger eine üppig dimensionierte Solaranlage und alle Beschläge und Einbauten machten einen sehr soliden und gut verarbeiteten Eindruck. Das man mit dieser tollen Yacht auch noch dank dem variablen Tiefgang trockenfallen konnte, war ein echtes I-Tüpfelchen. Hoffentlich würde sich diese Gelegenheit ergeben…

Leinen Los in La Trinite. Da die Charter an der französischen Küste anscheinend vielfach von Samstag Morgen bis Freitag Abend laufen, konnten wir an dem Abend noch gemütlich bunkern, das Boot und die nähere Umgebung des Hafens Kennenlernen.

Am späteren Abend sanken wir dann das erste mal in die komfortablen Kojen an Bord unserer Yacht, die für die nächste Woche unser schwimmendes Daheim sein sollte.

Welche Abenteuer wird uns die südliche Bretagne bereithalten?

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Gezeitenberechnung. Auf die französische Art.

Wilde Strömungen an der Pointe du Raz. Eine Herausforderung für Skipper.Wild sind die Strömungen und hoch die Gezeitenunterschiede, wenn man an der französischen Atlantikküste segeln möchte.

Wir waren Mitte Juni für eine Woche im fantastischen Segelrevier der Südbretagne von La Trinité sur Mer aus mit einer Ovni 395 unterwegs.

Auch in diesem, im Vergleich zur Bucht von St. Malo bereits sehr gemässigten Revier, gibt es für den Navigator einer Segelyacht noch einiges zu beachten. Das merkte ich bereits bei der Törnvorbereitung, besonders der Umgang mit den Gezeiten verlangt einige Umgewöhnung.

So unterscheiden sich die für die Törnplanung vor Ort an Bord der Yacht zur Verfügung stehenden Unterlagen deutlich von den englischen Gezeitenunterlagen, die wir aus dem Hochseescheinkurs kennen. Der wohl markanteste Unterschied ist der Gezeiten-Koeffizient, der für jede einzelne Gezeit im Gezeitenkalender angegeben wird, sowie die fehlende Angabe von Spring- oder Nippzeit, aus der sich das „Alter der Gezeit“ ableiten liesse.

Während der Törnvorbereitung habe ich mich des Öfteren gefragt, was man denn mit dieser Zahl in der Praxis anstellen kann.
Fündig bin ich – bis auf die Beschreibung um was es sich dabei handelt – allerdings nicht wirklich geworden. Also dann, eine Herausforderung wartet…
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Segeln pur: Mit dem Folkeboot auf der Adria.

Leise gluckert das Wasser im Hafen von Izola am Heck unseres Folkebootes Go-On, das wir grade von Doris und Olaf, dem netten Inhaberpaar von Meerflair.at, übernommen haben. „So richtig gemütlich ist das hier im Cockpit“, meint meine Begleitung und Partnerin Monika, mit der ich diesen ungewöhnlichen Segelausflug unternehmen darf.
Mit einem Folkeboot auf dem Mittelmeer? Das ist pures Segeln, nah am Element mit dem gewissen Wow.Wir fühlen uns beide direkt wohl und heimisch auf diesem tollen Klassiker aus Holz mit Baujahr 1971. Der bietet zwar kaum eine Annehmlichkeit eines modernen Charterbootes, verspricht dafür aber den direkten Weg zurück zu den Wurzeln des echten Segelns.

Eine Kuchenbude in der Adria. Das gebunkerte Bier kommt also die nächsten Tage aus der Bilge anstatt aus dem Kühlschrank und wenn das Wetter mal nicht mitspielt muss halt eine Kuchenbude aufgebaut werden, die vor Regen und auch vor der Sonne schützt.

Auf diese Weise erweitert man den verfügbaren Wohnraum schnell und einfach um das Cockpit. Campingplatz-Feeling inklusive.

So freuen wir uns schnell auf die kommenden Tage mit diesem wunderschönen klassischen Hingucker aus Holz, der erst letztes Jahr seinen Weg von Marstal in Dänemark hierhin an die Slowenische Adriaküste gefunden hat.

Wie segeln sich diese tollen 7,64 Meter Holz mit zwei Tonnen Verdrängung, 24 m² Segelfläche und einem 5 PS Zweitakt Flautenschieber echt auf dem Mittelmeer?

Und wohin soll die Reise überhaupt gehen?

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Törnbericht: Basis Meilentörn Kroatien

Der erste Hochseeschein Basis-Meilentörn von Segelrevier.ch stand auf dem Programm: Mitte Juni 2016 ging es an Bord der „HzweiO“ von Pitter Yachtcharter ab Zadar los in die zauberhafte kroatische Inselwelt.

Eine attraktive Kombination aus komfortablem Meilensegeln, interessanten und für die Praxis relevanten Theorieinhalten sowie den für die Erteilung des Schweizer Hochseeschein benötigten Praxis-Skills sollte es werden.
Passageplanung beim Hochseeschein Basistörn

So ein bisschen nervös macht eine solche Premiere ja schon:
Geht das Konzept auf? Ist das nicht sogar zu viel Programm in zu wenig Zeit?
Geht die Crew am Ende zufrieden von Bord?

Kurz: Der Basis-Törn war für alle an Bord ein schönes und lehrreiches Erlebnis.

Die Stimmung an Bord war, wohl auch der kleinen Gruppe wegen, toll.
Spannungen, wie sie auf vollbesetzten Ausbildungsyachten nach ein paar Tagen auf See gern mal auftreten, kamen gar nicht erst auf. Ganz im Gegenteil: Jeder an Bord brachte seine Fähigkeiten ein, die Prozesse bei den Manövern konnten strukturiert angegangen werden und auch für das Hinterfragen war nach den Manövern immer genug Zeit.

Die kleine Gruppe ist ausserdem ein besonderer Vorteil, da jedes Crewmitglied mehr und öfter bei den Manövern und der Passageplanung „dran kommt“ und deutlich mehr „Praxis pro Meile“ erhält als beim billigen, voll gebuchten Discount-Meilentörn, bei dem der (Miliz-)Skipper unter Umständen sogar im Salon übernachten muss 😉

Das Prinzip des Tagesskippers von Anfang an hat sich auch auf diesem Törn wieder bewährt, ich war als „Skipper“ eigentlich nur als Coach zum Erlangen der vereinbarten Inhalte gefragt.

Kurz: Ein toller erster Basis-Meilentörn, den ich gern wiederhole! Vielleicht mit Dir?

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