Neuenburgersee: Der Hafen Vaumarcus

Der Hafen von Vaumarcus am Neuenburgersee ist sehr klein und familiärEin wahres Kleinod am Nordufer des Neuenburgersees wartet darauf, besucht zu werden: Vaumarcus, nur grade einen Steinwurf weit westlich von St. Aubin gelegen, bietet viel Ruhe und Romantik und wenig Infrastruktur.

Ein kleines Hafenbecken das nicht mehr als einer Handvoll kleiner Boote Platz bietet, ein Rasen, eine Grillstelle und ein Dixie-Klo am Steg. Das ist im Prinzip schon der ganze Hafen von Vaumarcus. Nichts für denjenigen, der gern Remmi-Demmi im Hafen hat oder eine perfekte Infrastruktur benötigt. Dazu kommt noch die aus dem Hinterland leise säuselnde Autobahn und der alle paar Minuten vorbeikommende Zug auf der Jurasüdfuss-Linie – Warum sollte man Vaumarcus überhaupt ansteuern?
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Der erfolgreiche Chartertörn

Auf dem Weg zum verantwortungsvollen Charter-Skipper ist das Buch „Der erfolgreiche Chartertörn“ von Ludwig Brackmann eine wertvolle Hilfe.
Themen, die bei der klassischen Segel-Ausbildung in aller Regel viel zu kurz kommen aber später als Skipper auf einer Charteryacht wichtig sind, werden in diesem praktischen A5-Softcover Buch leicht verständlich und nachvollziehbar erläutert.

Der typische Charter-Skipper ist in der Regel ein Mal im Jahr mit wechselnder Crew auf immer anders ausgerüsteten Booten in meist wechselndem Segelrevieren unterwegs. Mit dem vorgestellten Handbuch erhalten Sie ein für die Vorbereitung des Chartertörns nützliches Nachschlagewerk, dass seinen Platz in der Segel-Bibliothek zuhause und unterwegs mit Sicherheit finden wird.

In der Praxis gelernt und vertieft: Der Skipperkurs.Ein Skipperkurs ist zur Vorbereitung eines eigenverantwortlich organisierten Törns sicherlich eine gute Voraussetzung.
Das sichere Manövrieren, Mensch-über-Bord-Manöver und der sachgerechte Umgang mit Rettungsmitteln bilden dabei die technischen Basics. Nicht weniger wichtig ist jedoch die theoretische Vorbereitung des Charter-Törns bereits daheim.

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Saint-Aubin am Neuenburgersee: Hafen und Gästeplätze

Saint Aubin ist ein erkundenswertes Kleinod am nördlichen Ufer des Neuenburgersees mit guter Infrastruktur im Hafen und toll gelegenen Gästeplätzen.
Das ist unter den Skippern auf dem Neuenburgersee gut bekannt und so sind die zehn offiziellen und nochmals gut zehn inoffiziellen Gästeliegeplätze auch meist gut belegt. Für einen spontanen Besuch in Saint Aubin gilt daher, besonders in der Hauptsaison: Früher Vogel fängt den Wurm!


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Ein Segeltörn um Dugi-Otok und durch die Kornaten.

Was hat man nicht alles schon über das Segelrevier Kroatien gehört: Teuer, bürokratisch und überfüllt. Aber auch wunderbar, ergreifend und sensationell. Ein Grund, sich dieses Segelrevier mal etwas genauer anzusehen: Im Juni flogen wir also von Zürich nach Zadar und hatten eine Woche Zeit uns ein eigenes Bild zu machen.

Die Südspitze von Dugi Otok mit dem Silbersee - Einfach schön.

Das Abenteuer beginnt: Die Ankunft in Zadar

Klein aber fein: Der Flughafen von Zadar.Nach gut 5 Stunden erreichten wir mit einem Stopover in München schliesslich den kleinen Flugplatz der kroatischen Hafenstadt Zadar. Dort hatten wir, über den schweizerischen Anbieter HOZ eine Elan 384 ab der Marina Tankerkomerc im Stadtzentrum gechartert. Die Einreise und die Zollabfertigung ging schnell und unproblematisch vonstatten, so dass wir bereits eine Stunde nach der Landung und einer kurzen Taxifahrt am Steg des örtlichen Vercharterers, der Firma Torete d.o.o., standen.

Nensi und Dragan, die beiden wirklich netten und jederzeit hilfsbereiten Torete Mitarbeiter checkten uns ein und Dragan erklärte uns das Segelboot, dass die nächsten Tage unser zuhause werden sollte, schnell aber in die Tiefe gehend. Ein guter Service! Die Checkliste, die man zur Übergabe erhielt war zwar durchaus ausreichend – ergänzt mit meinen eigenen Listen konnten wir die Elan 384 „MokMok“ aber nach gut 2 Stunden mit gutem Gefühl übernehmen.
Während des Check-in war die restliche Crew am Einkaufen: In Zadar gibt es genügend Supermärkte, die auch am Samstag-Nachmittag noch geöffnet haben.

Gegen 18:30 Uhr waren wir schliesslich soweit: Die Lebensmittel gebunkert, die Kabinen bezogen, das Logbuch eröffnet. Klar zum Auslaufen!
Skipper Michel auf der Elan 384 BarBarWährend sich die Crew unseres gleichzeitig startenden Schwesterbootes „BarBar“ mit Skipper Michel dazu entschloss, die Hafenstadt Zadar bereits hinter sich lassen und „Anker auf“ zu gehen, verblieben wir am Steg von Torete und verbrachten den Abend in einer der Konobas der zauberhaften Altstadt von Zadar.

Es wurde ein schöner Abend während dem sich unsere Crew besser kennenlernte. Es wurde viel geplant und erzählt – Ein schöner Segeltörn entlang der Dalmatischen Küste und den Kornaten konnte beginnen! Lesen Sie hier weiter »

Nützlich für die B-Schein Ausbildung: NauticCalc, die Nautik-App für Segler

Aus der Schweiz kommt die nach Angaben des Herstellers erste App für Smartphones, die alle wichtigen nautischen Berechnungen in kompakter Form bietet.
Hochsee Schein lernen mit NauticCalc.Der angehende Hochsee-Skipper, der sich auf die Prüfung für den Hochsee-Segelschein (B-Schein) vorbereitet wird mit vielfältigen navigatorischen Rechenaufgaben konfrontiert, die an sich zwar recht einfach sind – aber in der Komplexität letztendlich doch verwirrend sein können.

Die neu für iOS Geräte erschienene und im AppStore verfügbare App mit dem passenden Namen „NauticCalc“ macht nun die Kontrolle der eigenen Berechnungen einfacher und unterstützt Sie so bei der Lernarbeit für den Hochseeschein.

Selbstverständlich kann man die App aber auch prima unterwegs am Kartentisch einsetzen, nur sollte man das nötige Rüstzeug – also die Fähigkeit die entsprechenden Berechnungen auch „zu Fuss“ durchführen zu können – nicht verlernen.

Folgende Berechungen können Sie mit NauticCalc durchführen:

  • – Feuer in der Kimm
  • – Höhenwinkel
  • – Distanz, Fahrt und Zeit (ETA)
  • – Relingslog
  • – Missweisung
  • – Kursbeschickung
  • – Peilungsbeschickung
  • – Strombeschickung
  • – Beschickung Wind
  • – Nautischer Rechner

Hinter der Funktion „Nautischer Rechner“ verbirgt sich die Subtraktion oder Addition von Uhrzeiten und Winkeln. Relativ nützlich also bei der Berechnung von Kursen, die im dMs Format angegeben werden oder bei der Berechnung von UTC-Zeiten, abhängig von der eigenen oder der bei einer Aufgabe angegebenen Zeitzone.

Aktuell ist die App nur für Geräte von Apple mit iOS-Betriebssystem zum Preis von 9,00 Franken, b.z.w. 6.99 Euro über den iTunes-AppStore verfügbar, eine Variante für Android ist für die zweite Julihälfte 2012 angekündigt.

Zum Download der NauticCalc – App »

Hochpreis-Insel Schweiz: So kann man als Schweizer Segler sparen.

Preis-Abzocke an Schweizer Seglern?Das die Schweiz ein im Vergleich zum europäischen Umland relativ teures Pflaster ist, sollte sich ja so langsam herumgesprochen haben. Aber manchmal muss man sich fragen, ob die Preisunterschiede die man als Segler in der Schweiz zu zahlen hat, noch irgendwo realistisch zu rechtfertigen sind!

Ich möchte dazu ein kurzes Beispiel bringen:
Im April erhielten wir als Bootsteam der Sailcom ein neues Boot als Ersatz für die etwas in die Jahre gekommene Trident 80, Mistral, in Neuenburg zur Betreuung. Natürlich möchte man den späteren Nutzern des werftneuen Bootes gerne auch entsprechend hochwertiges, neues Material zur Verfügung stellen und so entschlossen wir uns nach einem neuen Spirituskocher der Marke Origo Ausschau zu halten.

In der Hoffnung, dass durch den Markteintritt eines grossen deutschen Bootsbedarfs-Anbieters in Zürich etwas Bewegung in den Markt gekommen wäre, schauten wir auf der Schweizer Webseite dieses Händlers nach dem Origo-Kocher. Ernüchtert mussten wir feststellen, dass – wie so oft in der Schweiz – in diesem Bereich der Markt irgendwie nicht so spielen möchte, wie sich das die Theoretiker vorstellen.

Eine kleine Internet-Recherche am 21.05.2012 bei den beiden grossen in der Schweiz bekannten Bootsbedarfs-Versendern bestätigt, dass die Angebote „ennet der Grenze“ beim selben Versender deutlich günstiger zu haben sind. Lesen Sie hier weiter »