Segeln lernen: Praxis Ausbildung in der Segelschule.
Die Inhalte, die Kosten und die Dauer.

Typische Fahrstunde auf einem Segelboot.
Was kostet ein Segelkurs, was muss man bei der Segelprüfung eigentlich können und wie lange dauert die Ausbildung in der Segelschule bis zur Prüfungsreife?

Diese grundlegenden Fragen stellen sich wohl jedem Skipper, jeder Skipperin in Spe bei der Entscheidung den Segelschein auf einem der tollen Schweizer Seen zu erwerben.

Welche Art der Ausbildung ist jetzt genau für Dich die passende und was wird vermittelt? Denn viele Wege führen zum kantonalen Schiffsführerausweis der Kategorie D, wie der Segelschein in Behördendeutsch so schön heisst.

Ich versuche also im Folgenden einen zwar subjektiven, aber für Deine Entscheidung hoffentlich hilfreichen Überblick zu geben.

Der Segelkurs – Dauer und Kosten.

Segeln lernen im SegelkursAls Segel-Anfänger geht man, abhängig von Vorkenntnissen und individueller Aufnahmefähigkeit, von zirka 15-25 Stunden Schulungsdauer im Einzelunterricht aus.

Allerdings gibt es neben dem intensiven und individuellen Segelkurs auch noch alternative Möglichkeiten. So kann man sich mit anderen angehenden SeglerInnen zusammentun und eine kleine Gruppe bilden, die dann das Segeln gemeinsam erlernt. Oder ganz klassisch das Segeln in einer Art Flottille erlernen, die dann von einem oder mehreren Segellehrern in Motorbooten umkreist wird.

Die einzelnen Kursarten in der Übersicht:

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Ein Segeltörn vor Mallorca – Mit jungen Erwachsenen:
Alles Ballermann oder was!?

Drei Väter, zwei Töchter und ein Sohn im Sommer auf einer Elan 434 mit Kurs auf die abenteuerlichen Gewässer vor Mallorca. Ist das eine gute Idee?
Ein Törnbericht über einen die Generationen übergreifenden „Vater-Kind-Törn“ mit jungen Erwachsenen im besten Alter zwischen 18 und 20 Jahren.

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Wohin zum Segeln? Nach Palma de Mallorca!

DSC_0001Wer es kennt, weiss: Auf einem Segeltörn ist es für den Skipper nicht immer einfach, die Bedürfnisse der mitsegelnden Crew-Mitglieder unter einen Hut zu bringen.
Das war auch die Herausforderung bei der Planung dieses Törn-Abenteuers: Während wir „Alten“ eher das Ursprüngliche und Echte suchen, ist jungen Erwachsenen auch eine gut ausgebaute Erlebnis-Infrastruktur wichtig. Ganz nebenbei sollte auch das Nautische nicht zu kurz kommen – Wir gehen schliesslich nicht jeden Tag aufs Meer hinaus.

Da war ich als Skipper also schon im Vorfeld gefordert:

Wo findet man ein Revier, das so verschiedene Ansprüche unter einen Hut bringt?

Nach einigem Überlegen war schliesslich der Plan geboren: Von Mallorca aus sollte es nach Ibiza und wieder retour gehen.
Dieses Projekt, eigentlich gut zum „Meilenschrubben“ geeignet, klang erstmal nach einem guten Plan: Viel Action an Bord, ein oder zwei Nachtschläge, tolle Natur und Ankernächte in Buchten von zwei Inseln. Für die jungen Crewmitglieder Clubbing auf Ibiza und zum Schluss eine Prise Ballermann.

Das kann doch nur gut kommen?

Es kam auch gut – wenn auch etwas anders als geplant. Aber der Reihe nach…

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Hochseeschein Kurs Abend 12:
Theorie und Praxis vor und auf dem Törn.

DSC_0022Obwohl unser Kurs nun inklusive der Weihnachtsferien fast vier Monate gedauert hat, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Schon steht der letzte Abend unseres Hochseeschein-Kurses an, ganz im Zeichen der Praxis und natürlich der Repetition.

Es geht dabei zumindest theoretisch schon mal in Richtung grosses Wasser: Was gehört alles zu einem gelungenen Törn?
Dabei werden nicht nur die vorgeschriebenen Formalismen angesprochen. Auch die bekannten „Stolpersteine“, die der Durchführung eines gelungenen Hochsee-Törns schon mal im Weg stehen, gehören beschrieben. Und dann gibt es ja noch die Yachtgebräuche, die je nach Revier unterschiedlich streng gehandhabt werden.

Also: Leinen los zum letzten Kapitel unseres B-Schein Theorie – Kurses

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Das war die SuisseNautic in Bern.

SuisseNautic 2015Die SuisseNautic – die derzeit einzige nationale Boots- und Wassersportmesse der Schweiz – öffnete vom 18. bis 22. Februar 2015 ihre Tore für die am Wassersport und Yachting interessierte Öffentlichkeit.

Rund 200 nationale und internationale Aussteller verwandelten die Hallen der BERNEXPO während fünf Tagen in das Zentrum der nautischen Schweiz. Gezeigt wurden neben den neusten Segel- und Motorbooten auch eine Vielzahl von Zubehör und Dienstleistungen.

Allerdings wurde nicht nur die Länge der Ausstellung von neun auf fünf Tage verkürzt. Es fehlten leider auch einige für mich bisher zum „Stammprogramm“ gehörende Aussteller. Insbesondere der Bereich Charter und Ausbildung war gefühlt untervertreten, dafür gab es sehr viele Motorboote zu sehen. Segelyachten oberhalb der 30 Fuss-Grenze hingegen fehlten völlig.

Ein kleiner, durchaus subjektiver Rückblick…

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Hochseeschein Kurs Abend 11:
Potz Donner – Das Wetter! Meteo an Bord.

Heraufziehendes schlechtes Wetter auf dem Thunersee. Das Wetter und die Beurteilung der Wetterentwicklung als Skipper. Ein wichtiges und komplexes Thema, das wir heute behandeln.

Ganz klar: Ein so grosses und wichtiges Gebiet kann unmöglich nur an einem Abend umfassend und praxistauglich vermittelt werden. Hier ist auch nach der Lektion noch Eigeninitiative gefragt, wenn man als Skipper später die Wetterentwicklung der nächsten Stunden anhand von Wetterkarten und der Umweltbeobachtung einigermassen sicher beurteilen können möchte!

Achtung - Wichtiger HinweisAnstatt sich blind auf die Vorhersagen diverser Smartphone-Apps, die sich mitunter fundamental widersprechen, zu verlassen, sollte der Skipper auch in der Lage sein sich ein eigenes Bild zu machen.

Daher empfehle ich unbedingt den Besuch eines nautischen Meteo-Seminares zur Ergänzung dieser Kurseinheit, die naturgemäss nur die Grundlagen dieses interessanten Themas streifen kann!

Eine Wetterkarte mit schönen TiefdrucksystemenGrade zu fundamentales Wissen stellt die Fähigkeit dar, die zu erwartenden Wettererscheinungen anhand von Wetterkarte, Vorhersagen und eigenen Beobachtungen der Umwelt zumindest in Grundzügen beurteilen zu können.

Die auf den Wetterkarten enthaltenen Informationen bieten dem Skipper wichtige Informationen zur eigenständigen Beurteilung der Wetterentwicklung der nächsten Stunden. Allerdings sollten so viele verschiedene Informationsquellen wie nötig in die Törnplanung mit einbezogen werden. Nicht nur die Route, sondern auch die Sicherheit von Mannschaft und Yacht hängt von der richtigen Interpretation der aktuellen Wetterkarte, den Wettererscheinungen der Umwelt und den zur Verfügung stehenden meteorologischen Informationen ab.

Deswegen gilt: Wir beurteilen eigenständig nur den „Ist-Zustand“ des Wetters.
Die Prognose und Vorhersage über längere Zeiträume überlassen wir den Profis! Die Entscheidung über die Durchführung von Tages-Etappen und die Wahl der Route treffen wir immer unter sorgfältiger Abwägung der uns zur Verfügung stehenden Informationen.
Diese Entscheidungen und die von uns erwarteten Wetterbedingungen werden unter Angabe der Quellen (Wetterdienst, App, Kartenskizze, Luftdruck …) täglich im Logbuch dokumentiert.
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Was macht denn ein „Co-Skipper“!?

Unterwegs mit der Charteryacht. Mit Co-Skipper ein besseres Gefühl.Ein zweiter Skipper auf dem Törn gibt mir als Skipper ein Gefühl von mehr Sicherheit, vor allem in mir unbekannten Segelrevieren.

An einen solchen „Skipper 2“ an Bord kann man auch mal etwas Verantwortung delegieren und die Charteryacht im Team-Work führen. Das steigert das Feriengefühl -bei der ganzen „Crew„.

Was genau ist das eigentlich, ein „Co-Skipper“?
Welche Qualifikationen sollte der „erste Offizier“ und die offizielle Vertretung des Skippers mitbringen?

In sozialen Netzwerken wie Facebook werden solche Fragen schon mal durchaus differenziert betrachtet und beantwortet:

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