Neuenburgersee: Hafen Chevroux VD, Gästeplätze.

Der Hafen von Chevroux am Neuenburgersee im Kanton Waad. Auf den ersten Blick erscheint die riesige Hafenanlage mit den etwas verstreut liegenden Einrichtungen anonym und auch ein wenig abweisend. Der Reiz dieses Yachthafens erschliesst sich erst auf den zweiten Blick.


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Die wahrlich lange Molenanlage zieht sich 570 Meter vom Ufer in den See hinein und bietet 950 Yachten eine Heimat. Aufgrund der exponierten Lage ist das Einlaufen in die Boxen bei ausgeprägtem Süd-West oder Bise mitunter etwas heikel anspruchsvoll. Die Gästeplätze liegen jedoch schon im etwas besser geschützen Uferbereich, ganz am Ende des Hafens rechts und links vom Kran.

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Der Segeln Webtipp: Sailpress.com

Nicht wirklich eine optische Schönheit und von der Funktionalität ein wenig in die Jahre gekommen, aber vollgepackt mit nützlichen Informationen rund um das Segeln auf dem Meer und überhaupt.

Joachim Preuss, der Macher der Seite www.sailpress.com, arbeitet bei einer Tageszeitung und unterhält das Pressebüro Sailpress Media, das auch für die Webseite verantwortlich zeichnet.
Dieses journalistische Know-How ist deutlich zu spüren: Die Texte sind leicht verständlich und locker formuliert ohne dabei an Dichte und Informationsgehalt einzubüssen.

Für den Segler, der nach interessanten Tipps zum Ankern, zur Sicherheit auf See oder spannenden Reportagen aus dem Seglerleben sucht ist www.sailpress.com eine gute Anlaufstelle. Auch für unsere Technikfreaks ist gesorgt: Die neuesten Segel – Nachrichten lassen sich als „Feed“ abonnieren und so z.B. auf die persönliche Google-Startseite integrieren.

Diese Woche mach ich Blau….

So schönes Wetter, so geniale Temperaturen.
Endlich Zeit ordentlich den Pinsel zu schwingen und die Nomade Seefertig zu machen.

Nachdem der März und April bis auf wenige Tage kein vernünftiges Arbeiten zuliessen, die Farben relativ enge Überarbeitungsintervalle haben und der Zeitplan deswegen mittlerweile um 5 Wochen (!) hinkt, kam ich heute endlich dazu mal richtig Blau zu machen. Meine Nomade nämlich:

nomade-blau.jpg

Der erste Anstrich mit Brightside ist drauf. Wenn es mit dem Wetter so bleibt, kann ich den Trailer vielleicht schon nächstes Wochenende an die Sailcom zurückgeben! Hurra!

Segeln und Geniessen: Rezept für Bretonischen Dörrpflaumen Kuchen a la Jean-Louis

Schöne Erinnerungen gehen bekannlich auch durch den Magen.
Letztens ist mir das unglaublich nach Bretagne schmeckende Rezept von Jean-Louis sensationellem Dessert, dem Bretonischen Dörrpflaumen Kuchen, in die Finger geraten.

Jean Louis Bocuse an Bord

Damals, auf seiner Askell Big hat er es für uns gezaubert und ich kann es jedem Segler, der in der Bretagne segelt, nur empfehlen mal nachzukochen. Nun gut, auch denen, die zuhause einfach mal ein feines Dessert ausprobieren möchten.

Hier die Original-Version, wie sie an Bord zubereitet wurde:

  • 200g Mehl
  • 100g Feinzucker

miteinander gut vermischen.

Einen Vulkan formen und in den Krater

  • 4 Eier

hinzufügen.

Das Ganze gut vermengen.

  • 1 Liter lauwarme Milch

hinzugiessen und wieder … vermischen.

  • 200g entsteinte Dörrpflaumen
  • 2 Esslöffel echt Bretonischen Calvados

hinzugeben und, wer hätte es gedacht: Gut vermischen…

Die restlichen Dörrpflaumen (aus dem Paket) auf der Oberfläche verteilen.

Das Ganze in eine rechteckige Form giessen, die restlichen Dörrpflaumen auf dem Kuchen verteilen und in einen auf 250 Grad vorgeheizten Backofen geben.

Backzeit: Ca. 50 – 60 Minuten. Der Bretonische Calvadoskuchen ist fertig, wenn die Oberfläche Braun-Schwarz (!) ist.

Mit Freunden geniessen!

Vielen Dank für dieses wundervolle, echt Bretonische Rezept, Jean Loius. Es ist wirklich hervorragend und erinnert mich auch heute noch an die wundervolle Woche bei Dir auf der Askell Big!

Nachtrag vom 09.03.2010:
Jean-Louis bat mich, Euch darauf hinzuweisen, dass er gerne Mitsegeler auf seiner Askell-Big mitnimmt. Wenn du also interesse an einem speziellen Törn mit besonders hohem Lerneffekt hast, schick ihm doch einfach ein E-Mail an askell.segeln@orange.fr

Segeln auf dem Vierwaldstättersee.

Glück muss der Mensch haben. Und ein paar nette Segelkollegen, mit denen der erste wirklich schöne Frühlings-Samstag dieser Saison auf einem für mich bis anhin unbekannten Revier so richtig genossen werden konnte.

Vierwaldstättersee-segeln-pilatus

Der Vierwaldstättersee ist aufgrund seiner Topografie sicherlich eines der spannenderen Segelreviere in der Schweiz. Täler mit lokalen Windeffekten, Thermiken und ähnliches lassen beim Segeln sicher keine Langeweile aufkommen.

Ein sehr gut erreichbarer Startpunkt für einen Törn auf dem Vierwaldstättersee ist die Kantonshauptstadt Luzern, vom Bahnhof ist es bis zum See weniger Weit als ein Katzensprung.

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Meine Nomade 640. Oder wenn die Gier kopflos macht. Teil 3

Wie ich zu diesem wunderbaren Boot kam und meine ersten Schritte damit habt Ihr ja schon lesen dürfen. Falls Du die Geschichte noch nicht kennst, solltest Du – vor dem Weiterlesen – einfach mal auf „Nomade 640“ klicken. Danach bist Du im Bild darüber, warum ich dem Spruch „Billig ist nicht Preiswert“ mittlerweile eine ganz andere Bedeutung gebe…

Masttütze

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