Weil ertrinken lassen keine Option ist.

Solidarität auf See: Seenothilfe ist ein Menschenrecht

Jedes Jahr im Frühling kommen sie wieder: Die Meldungen über die zahllosen Ertrunkenen, die auf Ihrem Weg in das gelobte Europa das Risiko der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer eingegangen sind und dabei ihr Leben verloren.

Das alles macht sehr betroffen.
Zumal wir ja selbst auf dem Meer unterwegs sind. Sei es auf einer Segel- oder oder auf einer Motoryacht.

Viele von uns „Yachties“ verunsichert ja schon allein die Möglichkeit, auf hoher See einem Flüchtlingsboot zu begegnen. Nicht wenige Törnplanungen basieren mittlerweile darauf, ein diesbezüglich „sicheres“ Revier zu wählen.

Aber noch viel verstörender erschien es uns, dass wir als vergleichsweise sehr privilegierte Menschen nicht in der Lage zu sein scheinen, einen sinnvollen Beitrag an der Linderung der unmittelbaren Not dieser Menschen während der gefährlichen Passage zu leisten.

Deswegen gründeten wir, eine Gruppe engagierter Seglerinnen und Segler, Anfang 2016 den gemeinnützigen Verein „Solidarität auf See“. Mit diesem Verein möchten wir bestehende Strukturen der solidarischen Seenothilfe bekannter machen und so zur Unterstützung dieser Vereine, Gruppen und Einzelinitiativen aufrufen und beitragen.

Denn nicht jeder von uns kann direkt vor Ort helfen.
Aber wir können hier vor Ort helfen, dass den Helfern geholfen wird!

Es geht nicht um Politik, es geht nicht um Migrationsfragen oder um die individuellen Fluchtgründe und deren „Anerkennungswürdigkeit“ in unseren Wohlstandsgesellschaften. Es geht darum, dass Menschen nicht weiterhin sinnlos ertrinken müssen. In „unserem“ Mittelmeer oder irgendwo sonst auf der Welt.

Möchtest Du mehr darüber erfahren?

Dann besuch doch einfach unsere neue Webseite, auf der wir einige der Institutionen und den Verein selbst vorstellen.

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Neuenburgersee: Hafen Cheyres und Umgebung

Seit 2006 gibt es im Südwesten des Neuenburgersees den recht grossen Hafen der Gemeinde Cheyres – Châbles an verkehrstechnisch optimaler Lage unmittelbar am Naturschutzgebiet „Grande Cariçaie„.

Hafenplan und Gästeplätze CheyresDer Hafen besteht im wesentlichen aus einer aufgeschütteten Mole und einer Schwimmsteganlage, die an drei Stegfingern und der Aussenmole des Hafens insgesamt 390 Liegeplätze, teilweise für Yachten bis über 40 Fuss Länge, bietet.

9 dieser Liegeplätze sind am Steg A mit roten Bojen markierte Gästeplätze, 2 extra Gästeplätze für grosse Boote können nach Absprache mit dem Hafenkapitän an den Pontons der Stege genutzt werden dürfen.

Der Preis für eine Übernachtung beträgt aktuell (April 2016) pro Übernachtung Fr. 15,00, zzgl. einer Taxe séjour von 1,35 Franken pro Person, die bei Kindern unter 16 Jahren entfällt. Darin inbegriffen ist der Strombezug, die Benutzung der kleinen aber gepflegten WC-Anlagen und Duschen sowie die Abfallentsorgung. Damit bewegt sich der Hafen im mittleren Segment der Liegegebühren für Gastlieger.

Die jeweils aktuellen Preise für Gästeplätze, die Kranbenutzungsgebühren sowie die Spritpreise an der Tankstelle können unter http://www.portdecheyres.ch/fr/Page.asp?Id=14 abgerufen werden.

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Boot fahren in der Schweiz: Das sollten Sie wissen!

PolizeibootDie Verkehrsregeln für Boote in der Schweiz:
Nicht nur für Touristen die mit dem Gedanken spielen, Ihr Boot mit in die Schweiz zu nehmen wichtig.
Auch für einheimische Bootsfahrende, egal ob mit Motorboot oder Segelboot, ist es keine schlechte Idee sich die besonderen Regeln auf Schweizer Gewässern vor Saisonstart nochmals kurz zu verinnerlichen.

Nicht das es bei einer Kontrolle durch die Seepolizei plötzlich zu einer bösen Überraschung kommt…

Alkohol an der Pinne: Die Promillegrenze seit 2014!

Wie aus diversen Medien (Link) zu entnehmen, sollte bereits mit Wirkung ab Sommers 2013 auch in der Schweiz eine „Promillegrenze“ für das Führen eines Sportbootes auf den schweizerischen Gewässern gelten.

Am 30. April 2013 schliesslich meldete das BAV in einem Newsbulletin, dass die Verordnung für die Änderungen der Schifffahrtsverordnung in die Anhörung geschickt wurden und als Termin für die Inkraftsetzung der neuen Vorschriften schliesslich der 1.1.2014 angepeilt wurde: http://www.admin.ch/aktuell/00089/index.html?lang=de&msg-id=48665

Seit dem 01.01.2014 ist die Änderung des Bundesgesetzes über die Binnenschifffahrt nun in Kraft, in dessen Artikel 41 nun klar festgestellt wird:

Fahren in fahrunfähigem Zustand
Wer in angetrunkenem Zustand ein Schiff führt, sich an dessen Führung beteiligt
oder einen nautischen Dienst an Bord des Schiffs ausübt, wird mit Busse bestraft. Die
Strafe ist Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, wenn eine qualifizierte
Blutalkoholkonzentration (Art. 24b Abs. 6 Bst. a oder b) vorliegt.

Bundesgesetz über die Binnenschifffahrt, Stand März 2016

Aus Artikel 24 ergibt sich die zur Sanktionierung erforderliche Notwendigkeit einer „Fahrunfähigkeit“, die sich aus der Verordnung der Bundesversammlung über Blutalkoholgrenzwerte im Strassenverkehr, Artikel 1, ergibt und die aktuell 0,5 Promille beträgt.

Für jeden verantwortungsvollen Freizeitkapitän gilt also von nun an besonders der Grundsatz: Don’t drink ’n drive!
Auch nicht auf dem See. Sollten Sie sich trotzdem dazu entscheiden weiterhin Weisswein und Sonnenuntergang an Bord geniessen zu wollen, informieren Sie sich bitte vorher wie weit diese Promillegrenze für Sie gilt – Dieser Artikel hier ist keine rechtsverbindliche Auskunft und gibt nur den von mir recherchierten Stand zum Zeitpunkt des Schreibens wieder!

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Die richtige Skipper-Versicherung für den Charter-Törn finden.

Jetzt ist die richtige Charter-Versicherung für den Skipper wichtig.Nachdem ich meine „Hochsee-Skipper-Karriere“ anfangs ja eher gemütlich angehen liess, die ersten Sporen als Co-Skipper verdiente, war ich in den letzten Jahren ausschliesslich als Skipper unterwegs.

Das erste wirkliche „eigene Kommando“ hatte ich seinerzeit auf einem Törn der von Sardinien aus rund Korsika ging und in mehreren Etappen gesegelt wurde. Der erste Abschnitt von Sardinien aus nach Bastia zeigte mir damals, was denn noch alles so dazukommt, wenn man plötzlich allein die ganze Verantwortung für den Törn trägt.

Kurz: Man schläft in den ersten Nächten, vor allem vor Anker, flacher als gewohnt und der Ankerschluck fällt deutlich dosierter aus 😉

Die richtige Törn-Versicherung: Ruhiger Schlafen?

Zumindest die persönlichen Folgen für das Bankkonto kann der Skipper in Spe durch den Abschluss einiger empfehlenswerter Spezial-Versicherungen zumindest deutlich begrenzen. Zwar wird niemand seine gecharterte Segelyacht vorsätzlich auf Grund setzen, aber wenn wir ehrlich sind ist das Meer doch deutlich grösser als der gewohnte heimatliche See und die gecharterte Yacht fühlt sich auch ganz anders an als das Boot, das man von zuhause her gewohnt ist.

Schnell kann es also zu Schäden kommen, die dem Wert des gemieteten Objekts entsprechend empfindlich teuer werden können. Da ist es sogar möglich, dass einem nach einem Schaden die Lust auf den eigenen Hochsee-Charter dauerhaft verleidet.

Um also nicht grob fahrlässig einfach die Leinen los zu werfen und das Bankkonto „voll auf Risiko“ zu setzen, empfiehlt es sich vor Törnbeginn die eine oder andere Versicherung abzuschliessen.

Die Versicherungsunternehmen bieten hier einige Produkte an, die mehr oder weniger Sinn machen. Welche Versicherungen benötigt man als Charterer einer Segelyacht auf dem Meer wirklich?

Aufgrund wichtiger Änderungen auf Seiten eines deutschen Versicherers habe ich den Artikel am 28.03.2016 erneut auf den neuesten Stand gebracht.

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The Great Loop – Ein toller Abend mit Hinnerk Weiler.

Ein fantastischer Törn: Mit dem Segelboot von Hamburg quer durch die U.S.A. bis in den Golf von Mexiko. An einem Abend mitten im Schweizer Winter, mitten in Bern, entführte uns der bekannte Segler und Journalist Hinnerk Weiler mit seinem Segelboot Paulinchen an ferne Gestade.

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Im Jahr 2009 tauschte Hinnerk Weiler seinen sicheren und trockenen Arbeitsplatz in der Segeln-Redaktion gegen das schaukelnde Cockpit einer IW 31 mit dem Namen „Paulinchen“. Seither haben die beiden schon einiges erlebt und so manchen Sturm abgewettert.

Ein besonderes Highlight war aber wohl der einzigartige Törn quer durch die USA von New York aus in die grossen Seen und von dort aus südlich den Mississippi hinunter bis in den Golf von Mexiko.

Es ist uns gelungen, diesen aus der Kolumne „Weilers Welt“ der Zeitschrift „Segeln Magazin“ bekannten Ausnahme-Segler, Autor, Redakteur und Fotografen für einen interessanten Abend nach Bern zu locken.

Im Haus der Generationen in Bern unterhielt uns Hinnerk Weiler gute zwei Stunden lang glänzend mit seinem Bericht über diesen Sehnsuchts-Törn mit seinem Boot „Paulinchen“ entlang des Great-Loop quer durch die U.S.A.

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Ferienlektüre: Einmal München – Antalya, bitte

Coverfoto Einmal München Antalya bitte CoverWas hier klingt wie eine Fahrkartenbestellung ist der Titel eines Buches über einen Segeltörn. Bücher über Segeltörns gibt es viele. Dieses hier ist besonders.

Da hat einer einen guten Job im Verlagswesen und verdient seit vielen Jahren seine Brötchen mit dem Verlegen von technischen Fachbüchern im PC-Bereich. Plötzlich dann der Bruch. „Im gegenseitigen Einvernehmen…“ steht in der Pressemeldung, die Thomas Käsbohrer schliesslich dazu veranlasst, die im Titel angesprochene Fahrkarte zu lösen.

Einmal München – Antalya. Aber nicht mit dem Flugzeug, sondern zunächst mit dem Bus nach Izola in Slowenien, wo seine „LEVJE“, eine 31 Fuss lange Dehler, auf ihn wartet.
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