Blauwasser: Im Reich des Alchemisten.

Jetzt wird es definitiv kälter und so verschiebt sich jedes Jahr wieder der Segel-Fokus vom Neuenburgersee auf fernere, wärmere, Gefilde.
Zumindest bei mir ist das so. Dann mehren sich auch die Momente, in denen sich die herbstliche Melancholie mit einer Nuance Fernweh vermischt.
Gut, gibt es das Internet.

Segler, die wie ich schon seit Monaten kein „echtes“ Salzwasser mehr unter dem Kiel hatten, beneiden meist und insgeheim die „Ausgestiegenen“ ein wenig.
Die, die jetzt in den schönsten Ecken der Welt herumsegeln.

Das Gute daran:
Viele dieser Beneidenswerten beschreiben Ihre Abenteuer ausführlich und lassen uns Daheimgebliebene so ein wenig teilhaben.

Vor einiger Zeit lag auf einem Kanaren-Törn in San Sebastian de la Gomera eine Österreichische Segelyacht neben uns in der Marina, die uns Tags zuvor bereits in einer anderen Marina auf Teneriffa aufgefallen war. An Bord ein Paar auf der Art Reise, die wir alle gern mal machen würden.

Wir wechselten ein paar Worte, es wurde Neujahr gefeiert und dann verloren sich die Spuren im Dunst des Horizontes.
Bis ich beim Recherchieren und Googlen irgendwie plötzlich über die Webseite genau dieser Yacht stolperte.

Unglaublich, aber der Alchemist ist immer noch unterwegs. Seit unserer Begegnung sind mittlerweile gut 3 Jahre vergangen und mittlerweile treiben sich die Österreicher irgendwo in Südamerika rum.
Sehr interessant übrigens: Der monatliche Törnbericht im PDF Format.

Den verlinke ich hier auch mal direkt. Viele Fotos, die neueren Berichte sind wirklich witzig geschrieben und machen Lust auf Meer.

Dem Alchemisten von hier aus also „immer die nötige Handbreit Bier in der Dose“!

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