Das Archiv | Törnberichte RSS-Feed für diesen Bereich

Segeln im Ionischen Meer: Ein Segeltörn vor Korfu.

Einmal so richtig Urlaub machen: Also ab in ein „Anfängerrevier“ mit stetig sommerlichem Wetter, leichten Winden und viel lokalem Kolorit. Das war unsere Planung für den Törn, der uns im Juni 2013 nach Korfu und in das nördliche Ionische Meer vor Griechenlands Küste führte. Und fast wäre diese Planung auch aufgegangen.

Der Hafen von Gaios auf Paxos

Ab in den Sommer: Korfu, wir kommen!

Unser TUI-Flieger nach KorfuDas Ionische Meer mit seinen Inseln ist für uns aus der Schweiz am besten mit einem Charter-Bomber von Basel aus zu erreichen.

Wir erreichten Korfu, die nordwestlichste Insel Griechenlands, mit dem deutschen Charterflug-Carrier „Tui-Fly“ direkt, bequem und in nur gut 2 Stunden.

Nach weiteren guten zehn Minuten Taxifahrt, die uns 20 Euro kostete, standen wir schon am Steg unseres Vercharterers „Kiriacoulis Yachting„, über den uns die Agentur „So-Long-Yachting“ aus Hamburg eine etwas ältere, aber relativ gut gepflegte Bavaria 38 Cruiser reserviert hatte.

Lesen Sie hier weiter »

Ein Segeltörn um Dugi-Otok und durch die Kornaten.

Was hat man nicht alles schon über das Segelrevier Kroatien gehört: Teuer, bürokratisch und überfüllt. Aber auch wunderbar, ergreifend und sensationell. Ein Grund, sich dieses Segelrevier mal etwas genauer anzusehen: Im Juni flogen wir also von Zürich nach Zadar und hatten eine Woche Zeit uns ein eigenes Bild zu machen.

Die Südspitze von Dugi Otok mit dem Silbersee - Einfach schön.

Das Abenteuer beginnt: Die Ankunft in Zadar

Klein aber fein: Der Flughafen von Zadar.Nach gut 5 Stunden erreichten wir mit einem Stopover in München schliesslich den kleinen Flugplatz der kroatischen Hafenstadt Zadar. Dort hatten wir, über den schweizerischen Anbieter HOZ eine Elan 384 ab der Marina Tankerkomerc im Stadtzentrum gechartert. Die Einreise und die Zollabfertigung ging schnell und unproblematisch vonstatten, so dass wir bereits eine Stunde nach der Landung und einer kurzen Taxifahrt am Steg des örtlichen Vercharterers, der Firma Torete d.o.o., standen.

Nensi und Dragan, die beiden wirklich netten und jederzeit hilfsbereiten Torete Mitarbeiter checkten uns ein und Dragan erklärte uns das Segelboot, dass die nächsten Tage unser zuhause werden sollte, schnell aber in die Tiefe gehend. Ein guter Service! Die Checkliste, die man zur Übergabe erhielt war zwar durchaus ausreichend – ergänzt mit meinen eigenen Listen konnten wir die Elan 384 „MokMok“ aber nach gut 2 Stunden mit gutem Gefühl übernehmen.
Während des Check-in war die restliche Crew am Einkaufen: In Zadar gibt es genügend Supermärkte, die auch am Samstag-Nachmittag noch geöffnet haben.

Gegen 18:30 Uhr waren wir schliesslich soweit: Die Lebensmittel gebunkert, die Kabinen bezogen, das Logbuch eröffnet. Klar zum Auslaufen!
Skipper Michel auf der Elan 384 BarBarWährend sich die Crew unseres gleichzeitig startenden Schwesterbootes „BarBar“ mit Skipper Michel dazu entschloss, die Hafenstadt Zadar bereits hinter sich lassen und „Anker auf“ zu gehen, verblieben wir am Steg von Torete und verbrachten den Abend in einer der Konobas der zauberhaften Altstadt von Zadar.

Es wurde ein schöner Abend während dem sich unsere Crew besser kennenlernte. Es wurde viel geplant und erzählt – Ein schöner Segeltörn entlang der Dalmatischen Küste und den Kornaten konnte beginnen! Lesen Sie hier weiter »

Golf von Fethiye: Segeln für Geniesser.

Segeln Türkei FethiyeDie lykische Küste östlich von Marmaris bis hin zur zauberhaften Lagune von Ölu DenizEin Traumrevier, wie es auf dieser Welt nach Meinung vieler Segler nicht viele gibt.

Wir besuchten die Türkei im Herbst.
Anfang Okober sind die Temperaturen im Revier angenehm, das Wasser lädt mit über 24 Grad zum Baden ein und das Gros der Touristen ist bereits wieder von dannen gezogen. Einzig in Marmaris wimmelte es noch von hauptsächlich englischsprachigen Urlaubern, aber da nur eine einzige Übernachtung in der Stadt nötig war, konnte man das als „Sight-Seeing“ verbuchen.

Bereits früh am nächsten Morgen konnten wir unsere „Bavaria 46“ übernehmen und nach einem gründlichen Check hiess es „Leinen los“ in ein fazinierendes Revier. Wir starteten also vom „Pupa Yachting“ Steg in Marmaris in östliche Richtung, der aufgehenden Sonne entgegen. Im Herbst frischt der Wind in der Regel tagsüber auf 3-4 Windstärken aus West-Nordwestlichen Richtungen auf. Also perfekte Bedingungen für ein gemütliches, schönes Segelabenteuer. Lesen Sie hier weiter »

Seite 2 von 212