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Nützlich für die B-Schein Ausbildung: NauticCalc, die Nautik-App für Segler

Aus der Schweiz kommt die nach Angaben des Herstellers erste App für Smartphones, die alle wichtigen nautischen Berechnungen in kompakter Form bietet.
Hochsee Schein lernen mit NauticCalc.Der angehende Hochsee-Skipper, der sich auf die Prüfung für den Hochsee-Segelschein (B-Schein) vorbereitet wird mit vielfältigen navigatorischen Rechenaufgaben konfrontiert, die an sich zwar recht einfach sind – aber in der Komplexität letztendlich doch verwirrend sein können.

Die neu für iOS Geräte erschienene und im AppStore verfügbare App mit dem passenden Namen „NauticCalc“ macht nun die Kontrolle der eigenen Berechnungen einfacher und unterstützt Sie so bei der Lernarbeit für den Hochseeschein.

Selbstverständlich kann man die App aber auch prima unterwegs am Kartentisch einsetzen, nur sollte man das nötige Rüstzeug – also die Fähigkeit die entsprechenden Berechnungen auch „zu Fuss“ durchführen zu können – nicht verlernen.

Folgende Berechungen können Sie mit NauticCalc durchführen:

  • – Feuer in der Kimm
  • – Höhenwinkel
  • – Distanz, Fahrt und Zeit (ETA)
  • – Relingslog
  • – Missweisung
  • – Kursbeschickung
  • – Peilungsbeschickung
  • – Strombeschickung
  • – Beschickung Wind
  • – Nautischer Rechner

Hinter der Funktion „Nautischer Rechner“ verbirgt sich die Subtraktion oder Addition von Uhrzeiten und Winkeln. Relativ nützlich also bei der Berechnung von Kursen, die im dMs Format angegeben werden oder bei der Berechnung von UTC-Zeiten, abhängig von der eigenen oder der bei einer Aufgabe angegebenen Zeitzone.

Aktuell ist die App nur für Geräte von Apple mit iOS-Betriebssystem zum Preis von 9,00 Franken, b.z.w. 6.99 Euro über den iTunes-AppStore verfügbar, eine Variante für Android ist für die zweite Julihälfte 2012 angekündigt.

Zum Download der NauticCalc – App »

Chartern: Mit dem iPad auf Törn.

Das iPad an der Steuersäule einer SegelyachtDas iPad hat sich auf meinen bisherigen Törns als Navigationshilfe und Kommunikationszentrale für das Internet als ein unverzichtbares Hilfsmittel erwiesen.
Anders als daheim kann das iPad seine Vorteile voll ausspielen: Klein, transportabel und mit langer Batterielaufzeit ausgestattet ersetzt es das Notebook an Bord mittlerweile vollständig.

Ausgestattet mit WiFi und 3G-Netzwerk kann man mit diesem Gerät nicht nur völlig Ortsunabhängig auf die neuesten Wetterkarten und -vorhersagen zugreifen, sondern auch äusserst bequem seinen E-Mail Verkehr abwickeln oder schnell mal etwas im Internet rechcherchieren. Und auch für die Unterhaltung ist mit einem iPad bestens gesorgt: Die Musiksammlung sowie der eine oder andere Film für den langen Flug hat meist auch noch Platz im Speicher.

iPad auf dem Navigationstisch einer YachtBeim „Ich packe meinen Koffer“-Spiel vor einem Segeltörn liegt das iPad also mittlerweile recht weit oben. Aber dazu in einem folgenden Beitrag mehr. Heute möchte ich die auf meinem iPad installierten Applikationen, Neudeutsch „Apps“ genannt, vorstellen und Ihnen damit vielleicht die eine oder andere Anregung liefern.

Und falls Sie noch kein iPad haben, vielleicht weil Sie der Meinung sind, dass man so ein neumodisches Spielzeug nicht braucht, sollten Sie mal einen Blick auf eine Auktions-Plattform wie z.B. www.ricardo.ch (Für Schweizer) oder www.ebay.de (Für Deutsche) werfen.
Denn grade erst wurde das neue iPad vorgestellt, was zur Folge hat, dass sich die Preise für die Geräte der ersten Generation im freien Fall befinden. So kommt man schon recht preiswert an ein gut ausgestattetes iPad, das den Dienst an Bord noch Jahrelang ohne Probleme erledigen wird.
Lesen Sie hier weiter »

Mit dem iPad auf den Segel – Törn.

Kann das iPad von Apple das Notebook an Bord eines Charter-Törns ersetzen? Oder muss man weiterhin den schweren Laptop von Zuhause mitschleppen?

Das iPad auf der Segelyacht Die Vorteile für den Tablet-Rechner aus Cupertino liegen auf der Hand: Ein extrem charterfreundliches Packmass und Gewicht, das brilliante Display und die lange Batterielaufzeit sprechen zunächst für die Variante iPad.

Auch gibt es mittlerweile eine breite Auswahl an „Apps“ für den Skipper, von der Navigation über detaillierte Wetterberichte bis hin zur Logbuch-App wird man fündig. Und das alles zu Preisen, bei denen einem der professionelle Seekarten-Dealer bis vor kurzem noch nicht mal die Hand geschüttelt hat…

Aber lohnt sich der Kauf eines solchen Spielzeugs für den ambitionierten Skipper? Lesen Sie hier weiter »

Richtig Ankern – So wirds gemacht

Richtig Ankern

Eine Methode, die das ansonsten doch mitunter etwas mühsame Manöver des Ankerns extrem vereinfacht, habe ich letztens auf einem Törn in der Bretagne kennen lernen dürfen.

Jean-Louis, der Skipper der „Askell-Big“ mit Heimat St. Malo ist bereits seit Jahrzehnten in diesem enorm eindrücklichen Revier unterwegs.
Natürlich hat dieses seglerische Urgestein im Laufe seiner Karriere so einiges erlebt und daher auch diverse Tricks parat.

So auch das schnelle, einfache und effektive Ankern in einem schwierigen Revier, wie die Bretagne ja wohl fraglos eins darstellt. Lesen Sie hier weiter »

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