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Segeln lernen: Praxis Ausbildung in der Segelschule.
Die Inhalte, die Kosten und die Dauer.

Typische Fahrstunde auf einem Segelboot.
Was kostet ein Segelkurs, was muss man bei der Segelprüfung eigentlich können und wie lange dauert die Ausbildung in der Segelschule bis zur Prüfungsreife?

Diese grundlegenden Fragen stellen sich wohl jedem Skipper, jeder Skipperin in Spe bei der Entscheidung den Segelschein auf einem der tollen Schweizer Seen zu erwerben.

Welche Art der Ausbildung ist jetzt genau für Dich die passende und was wird vermittelt? Denn viele Wege führen zum kantonalen Schiffsführerausweis der Kategorie D, wie der Segelschein in Behördendeutsch so schön heisst.

Ich versuche also im Folgenden einen zwar subjektiven, aber für Deine Entscheidung hoffentlich hilfreichen Überblick zu geben.

Der Segelkurs – Dauer und Kosten.

Segeln lernen im SegelkursAls Segel-Anfänger geht man, abhängig von Vorkenntnissen und individueller Aufnahmefähigkeit, von zirka 15-25 Stunden Schulungsdauer im Einzelunterricht aus.

Allerdings gibt es neben dem intensiven und individuellen Segelkurs auch noch alternative Möglichkeiten. So kann man sich mit anderen angehenden SeglerInnen zusammentun und eine kleine Gruppe bilden, die dann das Segeln gemeinsam erlernt. Oder ganz klassisch das Segeln in einer Art Flottille erlernen, die dann von einem oder mehreren Segellehrern in Motorbooten umkreist wird.

Die einzelnen Kursarten in der Übersicht:

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Hochseeschein Kurs Abend 12:
Theorie und Praxis vor und auf dem Törn.

DSC_0022Obwohl unser Kurs nun inklusive der Weihnachtsferien fast vier Monate gedauert hat, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Schon steht der letzte Abend unseres Hochseeschein-Kurses an, ganz im Zeichen der Praxis und natürlich der Repetition.

Es geht dabei zumindest theoretisch schon mal in Richtung grosses Wasser: Was gehört alles zu einem gelungenen Törn?
Dabei werden nicht nur die vorgeschriebenen Formalismen angesprochen. Auch die bekannten „Stolpersteine“, die der Durchführung eines gelungenen Hochsee-Törns schon mal im Weg stehen, gehören beschrieben. Und dann gibt es ja noch die Yachtgebräuche, die je nach Revier unterschiedlich streng gehandhabt werden.

Also: Leinen los zum letzten Kapitel unseres B-Schein Theorie – Kurses

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Hochseeschein Kurs Abend 11:
Potz Donner – Das Wetter! Meteo an Bord.

Heraufziehendes schlechtes Wetter auf dem Thunersee. Das Wetter und die Beurteilung der Wetterentwicklung als Skipper. Ein wichtiges und komplexes Thema, das wir heute behandeln.

Ganz klar: Ein so grosses und wichtiges Gebiet kann unmöglich nur an einem Abend umfassend und praxistauglich vermittelt werden. Hier ist auch nach der Lektion noch Eigeninitiative gefragt, wenn man als Skipper später die Wetterentwicklung der nächsten Stunden anhand von Wetterkarten und der Umweltbeobachtung einigermassen sicher beurteilen können möchte!

Achtung - Wichtiger HinweisAnstatt sich blind auf die Vorhersagen diverser Smartphone-Apps, die sich mitunter fundamental widersprechen, zu verlassen, sollte der Skipper auch in der Lage sein sich ein eigenes Bild zu machen.

Daher empfehle ich unbedingt den Besuch eines nautischen Meteo-Seminares zur Ergänzung dieser Kurseinheit, die naturgemäss nur die Grundlagen dieses interessanten Themas streifen kann!

Eine Wetterkarte mit schönen TiefdrucksystemenGrade zu fundamentales Wissen stellt die Fähigkeit dar, die zu erwartenden Wettererscheinungen anhand von Wetterkarte, Vorhersagen und eigenen Beobachtungen der Umwelt zumindest in Grundzügen beurteilen zu können.

Die auf den Wetterkarten enthaltenen Informationen bieten dem Skipper wichtige Informationen zur eigenständigen Beurteilung der Wetterentwicklung der nächsten Stunden. Allerdings sollten so viele verschiedene Informationsquellen wie nötig in die Törnplanung mit einbezogen werden. Nicht nur die Route, sondern auch die Sicherheit von Mannschaft und Yacht hängt von der richtigen Interpretation der aktuellen Wetterkarte, den Wettererscheinungen der Umwelt und den zur Verfügung stehenden meteorologischen Informationen ab.

Deswegen gilt: Wir beurteilen eigenständig nur den „Ist-Zustand“ des Wetters.
Die Prognose und Vorhersage über längere Zeiträume überlassen wir den Profis! Die Entscheidung über die Durchführung von Tages-Etappen und die Wahl der Route treffen wir immer unter sorgfältiger Abwägung der uns zur Verfügung stehenden Informationen.
Diese Entscheidungen und die von uns erwarteten Wetterbedingungen werden unter Angabe der Quellen (Wetterdienst, App, Kartenskizze, Luftdruck …) täglich im Logbuch dokumentiert.
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Was macht denn ein „Co-Skipper“!?

Unterwegs mit der Charteryacht. Mit Co-Skipper ein besseres Gefühl.Ein zweiter Skipper auf dem Törn gibt mir als Skipper ein Gefühl von mehr Sicherheit, vor allem in mir unbekannten Segelrevieren.

An einen solchen „Skipper 2“ an Bord kann man auch mal etwas Verantwortung delegieren und die Charteryacht im Team-Work führen. Das steigert das Feriengefühl -bei der ganzen „Crew„.

Was genau ist das eigentlich, ein „Co-Skipper“?
Welche Qualifikationen sollte der „erste Offizier“ und die offizielle Vertretung des Skippers mitbringen?

In sozialen Netzwerken wie Facebook werden solche Fragen schon mal durchaus differenziert betrachtet und beantwortet:

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Hochseeausweis Kurs – Abend 10: Elektronische Navigation, Seerecht und Unfallverhütung auf See.

Ohne GPS navigieren? So sieht das aus.Eine kompakte Lektion, die heute Abend den hoffentlich eifrig Lernenden serviert wird. Elektronische Navigation und Grundlagen zur Unfallverhütung auf See stehen auf dem Programm.

Nachdem am Abend 9 noch mit den rechtlichen Grundlagen begonnen wurde, geht es heute wieder praktischer weiter. Die Schilderung der Lektion „Seerecht und die Verordnung über die schweizerischen Jachten zur See“ nehme ich der Vereinfachung halber hier mit in den Abend 10 auf, obwohl ich Sie gemäss Lehrplan am vorherigen Abend begonnen hatte.

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Als Skipper nebenbei auf Törn: Ferien machen, Segeln und dabei noch Geld verdienen?

Der nebenberufliche Ferien-Skipper. Urlaub machen und Kohle verdienen!?Ende Juli las ich in der Facebook-Gruppe „Hand gegen Koje Börse“ ein auf den ersten Blick durchaus interessant erscheinendes Angebot einer Firma aus Deutschland:

Koje UND Kohle! Sailactive sucht immer wieder Skipper auf Honorarbasis (EUR 350,- pro Woche plus Reisekosten). Wer hat Lust und Zeit ganz spontan die Sizilien-Törns ab/bis Milazzo (Liparische Inseln) mit Bavaria 50 zwischen dem 6.9. und 4.10.2014 zu übernehmen? SSS wäre von Vorteil.
(Zum Angebot auf Facebook: Hier klicken »)

In den Ferien einen schicken Segeltörn in exotischen Revieren fahren und dafür noch bezahlt werden?

Das ist doch eine durchaus verlockende Idee.
Doch bevor man sich von solchen Angeboten vorschnell begeistern lässt, sollte man sich die Sache mal in aller Ruhe und gesamthaft durch den Kopf gehen lassen.

Viele Anbieter setzen neben angestellten Skippern immer wieder auf nebenberufliche Miliz-Skipper.
Interessant an dem oben zitierten Facebook-Jobangebot ist zunächst die betont lockere Art und Weise der Personalakquise und der für mich auf den ersten Blick lächerlich erscheinende Lohn.

Was muss ich als nebenberuflicher Skipper beachten?

Wenn man sich als nebenberuflicher Schiffsführer für eine Segelschule, eine Eventagentur oder einen anderen Anbieter engagieren lässt, sollte man sich darüber klar sein das es sich eben nicht um einen lockeren Ferientörn handelt.

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