Mitkommen: Rund Korsika in den Herbstferien.
Von Siteskipper | 5.Februar 2010
Am 9. September 2010 geht es von Cannigione auf Sardinien aus los – Rund Korsika lautet das Motto des diesjährigen Segeltörns des Sailcom – Teams der Mistral vom Neuenburgersee.
Dazu haben wir uns eine wunderbare Oceanis 411 gechartert, mit der wir drei tolle, interessante, lehrreiche und vor allem entspannte Wochen auf unserer Reise rund um die Insel Korsika verbringern werden.
Und du kannst mit dabei sein!
Da wir unsere Törns rein privat und ohne kommerzielle Absicht durchführen, bist Du herzlich eingeladen uns an Bord zu begleiten. Dieser Törn steht auch für Nicht-Mitglieder der Sailcom offen. Die Hauptsache ist Spass am Segeln und die Bereitschaft, sich auf neue Bekanntschaften einzulassen.
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Golf von Fethiye: Segeln für Geniesser.
Von Siteskipper | 3.Februar 2010
Die lykische Küste östlich von Marmaris bis hin zur zauberhaften Lagune von Ölu Deniz – Ein Traumrevier, wie es auf dieser Welt nach Meinung vieler Segler nicht viele gibt.
Wir besuchten die Türkei im Herbst.
Anfang Okober sind die Temperaturen im Revier angenehm, das Wasser lädt mit über 24 Grad zum Baden ein und das Gros der Touristen ist bereits wieder von dannen gezogen. Einzig in Marmaris wimmelte es noch von hauptsächlich englischsprachigen Urlaubern, aber da nur eine einzige Übernachtung in der Stadt nötig war, konnte man das als “Sight-Seeing” verbuchen.
Bereits früh am nächsten Morgen konnten wir unsere “Bavaria 46″ übernehmen und nach einem gründlichen Check hiess es “Leinen los” in ein fazinierendes Revier.
Wir starteten also vom “Pupa Yachting” Steg in Marmaris in östliche Richtung, der aufgehenden Sonne entgegen. Im Herbst frischt der Wind in der Regel tagsüber auf 3-4 Windstärken aus West-Nordwestlichen Richtungen auf. Also perfekte Bedingungen für ein gemütliches, schönes Segelabenteuer. Weiterlesen »
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Die SRC-Prüfung: So läuft sie beim BAKOM ab.
Von Siteskipper | 21.Dezember 2009
Letzten Dienstag hatte ich mal wieder Prüfung. Diesmal stellte ich mich der Prüfungskommision des BAKOM zur Erlangung des SRC, dem “beschränkt gültigen Betriebszeugnisses für die Sportschifffahrt, Short Range Certificate”.
Das SRC, oder auch “kleine Seefunkzeugnis”, ist meiner Meinung nach eine Grundvoraussetzung für (angehende) Skipper auf hoher See, also für jeden “B-Schein”-Inhaber in der Schweiz. Denn in absehbarer Zeit wird man wohl kaum noch irgendwo ein Schiff auf dem Meer chartern können, ohne diesen (über-)lebensnotwendigen Fachkundenachweis vorlegen zu können.
Ob die einzelnen Staaten nun soweit gehen, wie Deutschland, wo der Skipper immer auch grundsätzlich eine SRC-Lizenz vorzulegen hat oder ob es genügt, das ein Crew-Mitglied die Funkanlage bedienen kann: Es gehört meiner Meinung nach zu guter Seemannschaft, alle an Bord befindlichen Rettungsmittel im Notfall fachgerecht einsetzen zu können um eine eventuelle Gefahr für Mannschaft und Boot so gering wie möglich zu halten!
Ich entschied mich aus praktischen Gründen für das SRC, denn die “grosse” Variante, das Long-Range-Certificate ist zwar nur mit einer kleinen Zusatzprüfung zu erreichen, für die Bord-Praxis aber weitgehend irrelevant.
Da ich derzeit keine Atlantik-Überquerung plane, kommt Funkverkehr auf Grenzwelle und Kurzwelle für mich auch auf Dauer eher nicht in Betracht, wobei das SRC den gesamten in der Bordpraxis notwendigen Funkverkehr abdeckt.
Hier möchte ich zunächst mal darüber berichten, wie eine solche Prüfung beim Bakom überhaupt abläuft und welche Bereiche effektiv abgefragt werden.
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Noch kein Geschenk? Dann helfen Sie und ersteigern eine Schiffstaufe mit Segeltörn auf dem Bodensee.
Von Siteskipper | 13.Dezember 2009
Pünktlich zu Weihnachten nähert sich der Höhepunkt der Benefiz-Kampagne “Jeder Rappen zählt” der Glückskette Schweiz, Radio DRS3 und dem Schweizer Fernsehen.
Um dem Kampf gegen die Malaria, die jedes Jahr unzählige Todesopfer fordert, in der Schweiz wieder etwas mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu bringen, nimmt Schweizer Radio DRS dieses Jahr unter dem Motto “Jeder Rappen zählt” an der weltweiten Sammelkampagne «Serious Request» teil, die vor Jahren vom Niederländischen Sender 3FM ins Leben gerufen wurde.
Zusammen mit Ricardo, der schweizweit führenden Auktionsplattform, finden in diesen Tagen verschiedene Benefiz-Auktionen statt, deren Erlös vollumfänglich der Aktion “Jeder Rappen zählt” zugute kommen.
Auch für uns Segler sind zwei recht attraktive Auktionen dabei, auf die ich hier auf Segelrevier.ch ausdrücklich hinweisen möchte. Weiterlesen »
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Es geht weiter. Neuenburgersee und Segeln überhaupt. Ein erstes Update
Von Siteskipper | 25.August 2009
Die Buanaventura segelt wieder. Endlich. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt im wilden Osten Deutschlands, konnte ich die Buenaventura nun endlich auswintern und stelle damit bestimmt einen Rekord in “Spät-Auswintern” auf. Immerhin ist es bereits August… Ab nun wird es also wieder regelmässig mehr zu lesen geben, über den Neuenburgersee, das Segeln in der Schweiz, die Sailcom und das Segeln im Allgemeinen natürlich, besonders auf dem Meer.
Ich hoffe, dass sich auch dort bald wieder Neues ergibt.
Die MFK hat meine Nomade 640 nun auch bestanden, mit dem Prädikat: “für das Alter entsprechen in gutem Zustand”. Yes! – Wenn der Bootsprüfer die Artikel über die Nomade 640 hier gelesen hätte… Ich bin ein wenig Stolz auf das, was aus dem Böötchen nun geworden ist. So wie es vorher aussah…
Für meine regelmässigen Leser und Leserinnen, die es hoffentlich noch gibt, habe ich natürlich auch noch ein paar Neuigkeiten, die ich nicht für mich behalten möchte:
- Für den Neuenburgersee gibt es eine (für mich) relativ neue und hochauflösende Webcam im Hafen Cheyres. Dort kann man dem Bootsprüfer ganz nett bei der Arbeit zusehen

Eigentlich sind es zwei Webcams: Eine blickt in Richtung Yverdon und die andere über den Hafen Cheyres in Richtung Neuchatel. Hier die Links:>> Webcam Hafen Cheyres Richtung Yverdon
und
- Am 19. und 20. September skippere ich für die Sailcom von Chevroux aus auf der Dehler Duetta “Calliope” ein Zwei-Tage, Zwei-Schiffe Einsegeln auf dem Neuenburgersee.
Wir treffen uns am Ende des ersten Tages mit der von La Neuville kommenden Hanse 291 “Argonauta” und wechseln am 2. Tag die Crews. So können an einem Wochenende zwei Schiffe und das spannende Mastlegen auf der Argonauta erfahren werden. Ganz sicher kommt auch das Gesellige nicht zu kurz. Aktuell hat es noch zwei freie Plätze auf der Calliope
- In den letzten Monaten hat sich bei mir der Wetterdienst “Meteoblue” einen festen Platz auf dem Desktop erorbert. Recht zuverlässige Vorhersagen und eine übersichtliche Darstellung punkten hier ganz deutlich. iPhone – Besitzer finden gute Wetterprognosen weltweit mit der App “WeatherPro” im AppStore. Sehr gut, treffsicher und ebenfalls ansprechend aufgemacht, mit Satellitenfilm und weltweit verfügbarem Regenradar eine echte Empfehlung.
Soweit für heute. Ich würde mich freuen, von Euch zu lesen, was Euch interessiert und welche Art von Berichten und Beiträgen hier in Zukunft vermehrt erscheinen soll.
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Segeln in Brandenburg. Mit dem Holzbootcharter.
Von Siteskipper | 28.Mai 2009
Vor einigen Monaten berichtete ich schon einmal über das Angebot vom Holzbootcharter im deutschen Brandenburg und war seit dem ganz angetan von der Idee, dieses fazinierend erscheinende Binnenrevier mit einem fast schon historischen Segelboot einmal selbst zu befahren.
Über Auffahrt (Christi Himmelfahrt / Vater- oder Herrentag) hat es nun endlich geklappt. Zu fünft konnten wir eine Reise unternehmen, die in ein Segelrevier führte, das ganz anders als das Gewohnte ist und gleichsam von Anfang an sehr vertraut erscheint.

Der Steg vom Holzbootcharter in Brandenburg
Hier nun der durchaus subjektive Törnbericht über vier schöne, tolle und erlebnisreiche Tage unter historischen Segeln auf der Brandenburgischen Havel und den dazugehörigen Havelseen.
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Eine passende Segelschule finden.
Von Siteskipper | 29.April 2009
Nach der bestandenen Theorieprüfung für den Bootsfahrausweis Kategorie D und A kommt in aller Regel die Qual der Wahl. Welche Segelschule oder Bootsfahrschule soll man für die, nun fällige, Praxisausbildung wählen?
Gar nicht so einfach, diese Frage. Denn es gilt zuvor zu klären, ob Sie lediglich den Segelschein oder eine Kombination von Segel- und Motorboot Führerschein erwerben wollen. Möchten Sie lieber ein Komplettangebot aus einer Hand oder sind Sie flexibel und könnten sich vorstellen die Ausbildungen getrennt anzugehen?

Wenn Sie Ihren Theorieunterricht für den Bootsführerschein bereits bei einer Bootsfahrschule genommen haben, werden Sie die Praxisausbildung wahrscheinlich auch dort machen wollen.
Lesen Sie trotzdem weiter, vielleicht erhalten Sie ja noch die eine oder andere Anregung.
Achtung, in der Schweiz gilt:
Um einen Bootsführerausweis zu erwerben muss vor dem Besuch einer Bootsfahrschule zuerst die theoretische Prüfung erfolgreich absolviert werden.
Die dazu erforderlichen Informationen finden Sie auf der Seite “Segeln lernen” wenn Sie hier klicken.
Nachdem Sie diese “Hürde” erfolgreich gemeistert haben, sollte bei der Auswahl der Segelschule nicht nur der Preis und/oder die Entfernung zu Ihrem Wohnort eine Rolle spielen. Generell kann man sagen, dass die Ausbildungsqualität der Segelschulen in der Schweiz recht gut ist. Die effektive Qualität des Unterrichts kann man sicherlich bei jeder Schule nach einem kurzen Anruf mit einer Probelektion oder einer Besichtigung des Schulbetriebes für sich klären. Eine seriöse Segelschule wird auf eine solche Anfrage hin keine Berührungsängste zeigen und Sie gerne einladen.
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Webtipp zum Segeln in der Ostsee: Anhinga.de
Von Siteskipper | 9.März 2009
Ab und an steckt auch der Skipper aus der Schweiz die Nase in die weite Welt und entdeckt neue Segelreviere, fernab der vom Schweizer Segler bereits ausgetretenen Pfade.
So lohnt im Sommer durchaus ein Törn in einem der Heimatreviere unseres Nachbarn im Norden.
Die Ostsee lockt mit nordischer Gelassenheit, tollen Farben und Törnzielen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eins ist sicher: Wenn man den Charme dieses Segelrevieres im “hohen Norden” einmal entdeckt hat, kommt man wieder.
Eine sehr gute Quelle für Informationen zu diesem tollen Segelrevier findet der Skipper natürlich im Internet.
Und dort besonders unter der Adresse
Petra und Michael segeln dort bereits seit Jahren umher und sammeln eifrig Informationen zu den Häfen und Ankerplätzen an der Ostseeküste.
Diese Infos zu Häfen der Ostsee werden dann unter der Adresse
veröffentlicht und als interaktive Karte allen interessierten Seglern kostenlos zur Verfügung gestellt.
Ein toller Service – der irgendwie auch zu meiner Segelrevier-Seite für Segeln in der Schweiz passt.
Deswegen habe ich Petra ein E-Mail geschrieben und sie gebeten, uns Ihre tolle Seite doch einmal etwas näher vorzustellen.
Hier ist Ihre Vorstellung von Anhinga.de:
WWW.ANHINGA.DE
Petras Hafenverzeichnis mit vielen Fotos hilft Skippern bei der Törnplanung auf der Ostsee, Nordsee, Eider und Elbe
Seit 1997 sind wir begeisterte Fahrtensegler.

Zunächst schipperten wir mit einer Friendship 22 auf der Elbe und Ostsee, doch nach knapp 3 Jahren wurde uns das Boot etwas zu klein und wir legten uns eine Gib´Sea 282 mit Integralschwert zu. Mit unserer neuen „Anhinga“, (der Bootsname Anhinga kommt von einem Vogel, der dem Kormoran sehr ähnlich ist und heißt auf Deutsch: „Schlangenhalsvogel“) sind wir regelmäßig auf norddeutschen und skandinavischen Gewässern unterwegs.
Es gab bereits einige Hafeninformationen in Büchern und im Internet, doch was uns fehlte waren Hafenbilder, mit deren Hilfe wir uns einen ersten Eindruck über die Häfen und deren Umgebung machen konnten.
So kamen wir 2001 auf die Idee, die von uns besuchten Häfen zu fotografieren und die Bilder ins Internet zu stellen. 2008 haben wir unseren Törn von Hamburg über die Elbe, Nordsee, Eider und Nord-Ostseekanal zur Ostsee gemacht.
Mittlerweile befinden sich auf www.anhinga.de 197 Ostseehäfen, 23 Nordsee- und Eiderhäfen und 62 Häfen der Elbe, sowie zahlreiche Törnbeschreibungen.
Wir freuen uns auf Euren Besuch auf unserer Website!

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Suissenautic 2009 – Segeln in der Schweiz.
Von Siteskipper | 16.Februar 2009
Pünktlich zum Valentinstag, dem 14. Februar 2009, öffnete in Bern die schweizweit grösste Wassersportausstellung “Suissenautic” auf dem BEA Gelände die Pforten.
Und obwohl das derzeit eisige Wetter und der Schnee vor den Hallen das Saisonende noch weit wähnen, bemerkt man nach dem Betreten des Ausstellungsgeländes ein eigentümliches Kribbeln: Ganz so lang geht es nun doch nicht mehr, bis man die Leinen auch auf heimischen Gewässern wieder loswerfen kann…
Leider konnte ich diesmal bei der Sailcom keine Standbetreuung übernehmen. Deswegen führte mich der erste Besuch auf der Suissenautic denn auch zu “unserem” Stand.
Positiv: Die Sailcom präsentiert sich zu jeder Ausstellung ein wenig professioneller und am Stand selber herrschte ein reges Kommen und Gehen.

Hoffentlich schlägt sich das auch auf die Anzahl ernsthafter Interessenten wieder. Nach einem Schwatz mit den Kollegen konnte ich mir einen Eindruck von der Suissenautic selbst machen.
Kurz: Eine durchaus gelungene Ausstellung, zwar für meinen Geschmack etwas Motorbootlastig, aber Bootfahren in der Schweiz besteht ja (leider) nicht nur aus der umweltfreundlichen Variante unter Segeln
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Segeln: Gross-Segel trimmen mit dem Achterstag.
Von Siteskipper | 5.Januar 2009
Wenn Sie als Segler schon mal auf einem Segelboot mit 7/8 oder ähnlich getakeltem Mast unterwegs waren, wird Ihnen sicherlich die Spannvorrichtung am Achterstag, dem Seil das vom Heck des Bootes an die Spitze des Mastes hinauf geht, aufgefallen sein.
Nicht nur, dass man am Achterstag prima Fahnen anbringen oder, seemännisch nicht ganz korrekt, die Badehose Express-Trocknen kann. Dieser Stag hat, insbesondere auf nicht Toppgetakelten Masten, eine ganz praktische Funktion, die es uns ermöglicht, auf Am-Wind Kursen den entscheidenden Tick später zu reffen und mehr Höhe am Wind laufen zu können.
Stellen wir uns doch mal vor, was passiert, wenn wir hoch am Wind mit einer ordentlichen Portion Wind in den Segeln aufkreuzen. Irgendwann einmal beginnt unser Boot zu krängen, sich also schief zu stellen – Lage zu schieben.
Dieser Effekt ist eigentlich unerwünscht – Zuerst meist von den erwiesenermassen vernünftigeren Frauen an Bord, dann mit zunehmender Gesichtsgrüne auch von den bis dato gern “sportlich” segelnden Herren.
Aber auch aus praktischen Gründen ist eine Schieflage, Krängung, des Bootes von mehr als ca. 15-20 Grad unerwünscht: Mit zunehmender Schräglage reduziert sich die projizierte Segelfläche und damit die effektive Stärke unseres Motors – dem Segel.
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